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VA im Gespräch mit der Ministerin: Sport hält die Abwehrkräfte aufrecht

Je länger Sportstätten offen bleiben können, desto besser ist es für die Abwehrkräfte der Bevölkerung. Das war die Kernbotschaft der Vechtsportautoriteit (niederländische Kampfsportaufsicht) und weiterer Vertreter von Sportanbietern in einem Gespräch mit der Sportministerin am 26. Oktober über die Corona-Maßnahmen.
Die VA war als Mitglied des Platform Ondernemende Sportaanbieders (POS, Plattform unternehmerischer Sportanbieter) zu einer virtuellen Zusammenkunft mit der neuen Sportministerin Tamara van Ark eingeladen. Das POS vertritt Sportarten, die häufig etwas anders organisiert sind: zum Beispiel Kletterhallen, Reitbetriebe, Golfplätze und Kampfsportschulen.
Die Regierung erwägt eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen. Ziel ist es, das Gesundheitswesen zu entlasten. Die Krankenhäuser stehen wegen des erneuten Zustroms von Corona-Patienten unter großem Druck. Ausgangspunkt der Maßnahmen ist die Verringerung des (sozialen) Verkehrs. Menschen sollen weniger zu und von Standorten reisen und weniger miteinander in Kontakt kommen. Ob sich an diesen Standorten selbst viele oder wenige Menschen anstecken, ist nicht die erste Erwägung. Deshalb steht auch die Schließung von Museen, Bibliotheken und Sportschulen als Option zur Debatte.
Die Vertreter der Sportanbieter, darunter die VA, verstehen die Notwendigkeit und respektieren die Entscheidungen der Regierung. Sie betonen jedoch, dass es sehr sinnvoll ist, die Sportstätten so lange wie möglich offen zu halten. Sport ist ein Ventil, das dafür sorgt, dass Menschen mental in guter Verfassung bleiben. Zugleich können Menschen mit Sport ihre Abwehrkräfte aufrechterhalten. Nehmen diese Abwehrkräfte ab, kann dies ebenfalls zu zusätzlichem Druck auf das Gesundheitswesen führen.
Unabhängig von den Entscheidungen, die in dieser Woche von der Politik getroffen werden, setzt sich die VA weiterhin dafür ein, dass die Kampfsportbranche gesund aus der Corona-Krise hervorgeht.