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Niederländische Kampfsportbehörde
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Sportlerrat versorgt Wegbereiter mit Ideen

2 Min. Lesezeit

Jan Willem Landré, der Wegbereiter, der im Januar eingesetzt wurde, um eine starke Organisation (einen Verband) für den Kampfsport aufzubauen, hat den Sportlerrat der VA kennengelernt.

Der Sportlerrat berät den Vorstand der VA aus der Sicht der Sportler. Die Mitglieder kommen viermal im Jahr online zusammen. Sie teilen ihre Ideen und ihre Kritik, gefragt und ungefragt. Der Rat besteht aus Kampfsportlern aller Niveaus. Von unbekannten Freizeitsportlern, die nur trainieren, bis zu (ehemaligen) Weltklassekämpfern wie Jorina Baars und Sem Schilt, und allem dazwischen.

Jan Willem Landré lernt in diesen Wochen Beteiligte aus allen Ecken des Kampfsports kennen. Er sprach mit allen Vereinbarungspartnern der VA und macht eine Runde bei Ausbildern, Promotern, Matchmakern, Sportschulbetreibern, Trainern und Ringärzten. Aber er will gerade auch von den Sportlern selbst wissen, wie sie auf die Organisation des Kampfsports blicken. Deshalb traf er in einer Onlineveranstaltung die Mitglieder des Sportlerrats. Er erläuterte seinen Auftrag und bat die Sportler, ihn mit Ideen aus ihrer Praxiserfahrung zu versorgen.

Es kamen Ärgernisse zur Sprache, etwa die (Un-)Klarheit über die Wettkampfregeln, die bei verschiedenen Organisationen abweichen können. Kämpfer äußerten ihre Einwände dagegen, selbst Karten und VIP-Tische verkaufen zu müssen, um an Kampfsportgalas teilnehmen zu können, eine Praxis, die manche Promoter anwenden.

Es wurden auch konstruktive Vorschläge gemacht, ausgehend von neuen Möglichkeiten, die ein Verband bieten kann. Es wurde für eine landesweite Jugendpolitik plädiert, was kein überflüssiger Luxus ist, wenn man bedenkt, dass 67% der Wettkampfsportler minderjährig sind. Auch wurde eine Lanze für einen klaren Entwicklungsweg für Talente gebrochen. Denkbar ist ein Graduierungssystem mit Gürteln, wie man es aus Judo und Karate kennt. Ein Gürtelsystem mit Prüfungen schafft außerdem mehr Verbundenheit mit dem Verein, so wurde festgestellt. Mit einer derart klaren Struktur wären auch Freizeitsportler eher geneigt, sich vom Verband zum Trainer oder Offiziellen ausbilden zu lassen.

Landré lud die Sportler ausdrücklich ein, ihn weiterhin mit Ideen zu versorgen. Seine Kontaktdaten wurden geteilt. Die Sportler können ihn direkt mit Fragen, Ideen oder Kritik ansprechen.

Landré wird übrigens nicht nur bei Terminen und Besuchen versorgt und befragt. Er wird dauerhaft von einer Übergangskommission unterstützt. Darin sitzen unter anderem bekannte Praktiker wie Eric van Looijen, Maxim Leijdekker und Martin van Emmen.

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