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Spitzenbeamtin blickt hinter die Kulissen einer Kampfsportveranstaltung

Die Direktorin Sport des Ministeriums für Gesundheit, Gemeinwohl und Sport (Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport, VWS), Nicole Huppertz, besuchte am vergangenen Wochenende auf Einladung der Nederlandse Vechtsportautoriteit (VA, niederländische Kampfsportaufsicht) die Veranstaltung Enfusion in Den Haag. Die Spitzenbeamtin lernte dort die Kampfsportwelt näher kennen.
Huppertz leitet den Teil des Ministeriums für Gesundheit, Gemeinwohl und Sport, der die Sportpolitik umsetzt. Dabei geht es um Themen wie die Förderung von Breiten- und Spitzensport, den Zugang zu Sport und Sportanlagen sowie die Bekämpfung von Doping, Spielmanipulation (Matchfixing) und grenzüberschreitendem Verhalten.
Auf Einladung der VA besuchte Huppertz am Samstag Enfusion im Sportcampus Zuiderpark in Den Haag. Dort sprach sie mit mehreren erfahrenen Beteiligten über die Kampfsportwelt und insbesondere über die Veranstaltungen.
Spitzenschiedsrichter Edward Strijkert berichtete über die Kampfsportkultur und über die Vermittlung der damit verbundenen Werte an junge Sportlerinnen und Sportler. Der Respekt und die Disziplin, die gute Trainer ihren Schützlingen vermitteln, tragen zur Charakterbildung bei, erklärte er.
Ringarzt Hakim Benali erläuterte seine Arbeit am Ring. Er sprach über die vorbeugenden Maßnahmen, die getroffen wurden, um unnötige Risiken zu vermeiden, etwa den Pre-Fight-Check, medizinische Sperren nach Gehirnerschütterungen und das Verbot von Techniken zum Kopf bei Kindern.
Mitglieder des Auditteams der VA erläuterten, wie Audits zur Qualität von Kampfsportveranstaltungen beitragen. Promoter werden bei der Organisation unterstützt, und die Aufsicht trägt zum wachsenden Vertrauen der Gemeinden in den Kampfsportsektor bei. Die ranghöchste Beamtin sprach ihre Anerkennung für die Freiwilligen aus, die sich in dieser Rolle unentgeltlich einsetzen.
Zum Abschluss nahm Huppertz neben der Jury Platz, direkt am Ring, um den sehenswerten Kampf zwischen Chatmonkon Rarangsit und Muhammed Simsek aus unmittelbarer Nähe zu erleben.
Zuvor hatte sie bereits einen Arbeitsbesuch bei ARJ Trainingen in Den Haag absolviert, um mehr über die Kampfsportschulen zu erfahren. Die VA schätzt ihr Engagement für den Kampfsport und für die vielen Menschen, die sich täglich dafür einsetzen, dass Hunderttausende Freude an den Kampfkünsten haben.