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Schwieriger Kontakt mit der Gemeinde? Vielleicht kann die VA helfen

Für Veranstalter von Kampfsportevents ist das Verhältnis zur Gemeinde wichtig. Manche Dörfer und Städte empfangen Galas und Turniere mit offenen Armen. Andere Gemeinden sind skeptisch oder unsicher. Die VA (Nederlandse Vechtsportautoriteit, niederländische Kampfsportaufsicht) unterstützt regelmäßig Promoter und Gemeinden dabei, auf eine Linie zu kommen, sodass eine gelungene Veranstaltung stattfinden kann, mit der sich auch die Gemeinde wohlfühlt.
In den meisten Gemeinden gilt für Galas und Turniere im Kampfsport eine Genehmigungspflicht. Das ist auch eine Empfehlung in unserem Leitfaden für kommunale Politik zur Regulierung von Kampfsportveranstaltungen. Mit diesem Dokument geben wir Gemeinden klare Normen an die Hand, auf deren Grundlage sie positiv auf einen Genehmigungsantrag reagieren können. Die meisten Gemeinden, in denen Veranstaltungen organisiert werden, wenden diesen Leitfaden an.
Als Promoter möchten Sie deutlich machen, dass Sie auf eine gute und verantwortungsvolle Weise organisieren. Sie besitzen eine Promoterlizenz und kennen die Anforderungen, die die Gemeinde auf Grundlage des Leitfadens der VA stellen kann. Dennoch kann es vorkommen, dass der Kontakt mit der Gemeinde schwierig verläuft. Das kann verschiedene Ursachen haben. Manchmal werden Anträge (zu) spät oder unvollständig eingereicht. Aber auch wenn der Promoter alles vorschriftsmäßig macht, können Hindernisse auftreten.
Nicht alle Gemeinden kennen unseren Leitfaden. Manchmal wissen sie deshalb nicht, wie sie mit Kampfsportveranstaltungen umgehen sollen, und sagen einfach nein. Manchmal saß im Rathaus ein Mitarbeiter, der genau wusste, wie ein Antrag zu beurteilen ist, hat inzwischen aber eine andere Funktion, und der Nachfolger weiß noch nichts davon. Manchmal wissen die Mitarbeiter genau, was sie tun, aber es gibt einen neuen Bürgermeister, der in der Vergangenheit eine negative Erfahrung gemacht hat und deshalb einen Riegel vorschiebt.
Wenn ein Promoter einen Antrag zu spät oder unvollständig einreicht, kann die VA nicht viel tun. Aber wenn der Promoter seine Unterlagen in Ordnung hat und dennoch auf Widerstand bei der Gemeinde stößt, sollte er sich unbedingt an die VA wenden. Dann schauen wir gemeinsam, was wir tun können.
Die VA hat bereits mit allen Gemeinden in den Niederlanden gesprochen, in denen gelegentlich Kampfsportveranstaltungen organisiert werden. Wir haben etwa hundert Gemeinden erläutert, wie sie unseren Leitfaden nutzen können, um Bedingungen an Veranstaltungen zu stellen. Diese Bedingungen sind ausdrücklich nicht als Hürden gedacht, um es Promotern schwer zu machen, sondern um Gemeinden das Vertrauen zu geben, dass eine sichere und gut organisierte Kampfsportveranstaltung stattfindet. Die VA begleitet auch Gemeinden, die die Kampfsportpolitik gut in der lokalen Politik verankern wollen. Je besser dies geregelt ist, desto eher wird eine Gemeinde positiv auf einen Antrag reagieren.
Die VA berät sich seit Jahren mit Gemeinden, von den größten Städten bis zu den kleinsten Dörfern. Es gab Gemeinden, die strukturell nein zu Genehmigungsanträgen sagten, häufig auf Grundlage negativer Medienberichte in der Vergangenheit. Wir haben uns mit diesen Gemeinden an einen Tisch gesetzt, um zu erklären, wie der Kampfsportsektor heute funktioniert, welche Normen gelten und welche Rolle beispielsweise auch unser Auditteam bei der Durchsetzung spielt. Nahezu immer lautet das Ergebnis, dass auch in diesen Städten wieder Veranstaltungen organisiert werden können.
Haben Sie als Promoter also schwierigen Kontakt mit der Gemeinde? Meinen Sie, dass bei Mitarbeitern der Verwaltung oder in der lokalen Politik unberechtigter Widerstand besteht? Dann schreiben Sie der VA eine E-Mail an info@vechtsportautoriteit.nl. Dann können wir gemeinsam prüfen, ob wir den Weg zu einer gelungenen Veranstaltung ebnen können.