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Präsentation der VA bei der Sicherheitsregion Haaglanden: Zusammenarbeit für sichere Kampfsportveranstaltungen

Gemeinden spielen eine wichtige Rolle bei der Überwachung der Qualität von Kampfsportveranstaltungen. Die VA (Nederlandse Vechtsportautoriteit, niederländische Kampfsportaufsicht) unterstützt sie dabei, die richtigen Fragen zu stellen, wenn jemand eine Veranstaltung organisieren möchte. VA-Direktor Farid Gamei hielt eine Präsentation für alle Gemeinden der Sicherheitsregion Haaglanden (Veiligheidsregio Haaglanden) über die Mittel, die zur Verfügung stehen, um Problemen vorzubeugen.
Für den Kampfsport ist es wichtig, dass Galas und Turniere gut verlaufen. Probleme, zum Beispiel mit Publikum, das sich nicht angemessen verhält, sind für Promotoren sehr nachteilig. Es kann sie ihr Geld, ihren Ruf und ihre Genehmigung kosten. Gemeinden wollen die öffentliche Ordnung wahren, auch im Umfeld von Veranstaltungen. Außerdem wollen sie, dass Menschen bei Sportveranstaltungen sicher sind. Aus diesem gemeinsamen Interesse arbeiten Promotoren und Gemeinden im Vorfeld und während einer Veranstaltung zusammen. Die VA unterstützt dabei.
Einige Gemeinden verfügen in diesem Bereich bereits über viel Erfahrung. Für andere Gemeinden ist es neu. Bei einer Zusammenkunft aller Gemeinden der Sicherheitsregion Haaglanden erläuterte Farid Gamei im Namen der VA, welche Rolle Gemeinden übernehmen können und welche Mittel die VA dafür zur Verfügung stellt.
Die VA arbeitet seit einigen Jahren mit dem Leitfaden für kommunale Politik zu Kampfsportveranstaltungen (Handreiking gemeentelijk beleid vechtsportevenementen). „Darin steht genau, welche Fragen eine Gemeinde jemandem stellen kann, der eine Veranstaltung organisieren möchte“, so Gamei. „Gemeinden, die diesen Leitfaden befolgen, können aus einer Grundhaltung des Vertrauens heraus das Gespräch mit einem Promotor führen.“
Dieser Leitfaden, der unter anderem mit erfahrenen Promotoren entwickelt wurde, dient nicht nur der Unterstützung von Gemeinden. Auch die Veranstalter profitieren davon. Unsichere Gemeinden oder Gemeinden, in denen Mitarbeitende Vorurteile gegenüber Kampfsportarten haben, errichten aus Angst manchmal unnötige bürokratische Hürden. Dieser Leitfaden gibt ihnen Orientierung, wodurch sie weniger Scheu haben, Verantwortung für die Erteilung einer Genehmigung zu übernehmen.
Gamei gab auch Einblick in die andere Seite des Genehmigungsverfahrens. „Für die Promotoren hat die VA eine Vorlage für einen Sicherheitsplan (Veiligheidsplan) entwickelt. Diese hilft Veranstaltern, ihre Veranstaltung so sicher wie möglich zu organisieren. Wir haben sie mit professionellen Sicherheitsfachleuten, Promotoren und erfahrenen Mitarbeitenden großer Städte erstellt. Wichtige Bestandteile sind Risikoanalysen zum Publikum, aber auch Risikoanalysen der Wettkämpfe, der Umgang mit Verkehrsströmen und die Briefings des Sicherheitspersonals. Durch die Verwendung dieser Vorlage können Promotoren den Gemeinden zusätzlich zeigen, dass sie sich aktiv und durchdacht mit Sicherheitspolitik befassen.“
Die Gemeinden wurden vor allem dazu ermutigt, sich bei Fragen an die VA zu wenden. „Wir helfen sowohl den Gemeinden als auch den Promotoren gern, weil wir beide brauchen, um gute und sichere Kampfsportveranstaltungen zu organisieren.“