Nachrichten
Niederländisch-flämische Beratung für einen stärkeren Kampfsportsektor

Kampfsportorganisationen aus den Niederlanden und Flandern sind kürzlich zusammengekommen, um Wissen und Erfahrungen auszutauschen und die weitere Zusammenarbeit auszugestalten.
Viele niederländische und flämische Kampfsportler überqueren regelmäßig die Grenze, um beim Nachbarn an Wettkämpfen teilzunehmen oder zu trainieren. Es ist daher naheliegend, dass die Organisationen in beiden Ländern guten Kontakt halten und Angelegenheiten aufeinander abstimmen. So gilt bereits seit einiger Zeit, dass niederländische Sportschulen, die in Belgien an Wettkämpfen teilnehmen wollen, über das Keurmerk Vechtsportautoriteit (Gütesiegel der niederländischen Kampfsportaufsicht) verfügen müssen. Belgische Sportschulen, die in den Niederlanden aktiv sind, müssen Mitglied des belgischen Dachverbandes BKBMO sein. Auf diese Weise unterstützen sich die Länder gegenseitig dabei, die Qualität zu sichern und unerwünschte Teilnehmer auszuschließen.
Aus den Niederlanden nahmen die VA (Nederlandse Vechtsportautoriteit, niederländische Kampfsportaufsicht) und die NVB an der jüngsten Beratung teil. Die Vlaamse Boks Liga, die Vlaamse Kickboks en Muaythai Organisatie und Vechtsportplatform Vlaanderen vertraten unsere südlichen Nachbarn. Auf der Agenda standen unter anderem die Nutzung des Fightpassport, die Entwicklungen rund um das Keurmerk Vechtsportautoriteit, die Regeln zu Techniken zum Kopf bis zum Alter von 18 Jahren sowie medizinische Untersuchungen.
Die ergiebige Beratung wird später in diesem Jahr fortgesetzt, und zwar in Form eines ausführlichen Arbeitsbesuchs einer flämischen Delegation bei niederländischen Kampfsportschulen und Veranstaltungen.