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Niederländische Kampfsportbehörde
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Lockerung für junge Erwachsene, doch die Niederlande brauchen mehr

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* * * Update: Diese Meldung ist inzwischen veraltet. Eine aktuellere Meldung finden Sie auf unserer Nachrichtenseite. * * *

Ab dem 3. März dürfen junge Erwachsene wieder gemeinsam im Freien Sport treiben, ohne die Anderthalb-Meter-Regel. Für junge Sportlerinnen und Sportler ist das erfreulich, doch vorläufig ist dies die einzige Lockerung der Corona-Maßnahmen, die die Regierung für den Sportsektor angekündigt hat. Die Nederlandse Vechtsportautoriteit (niederländische Aufsichtsbehörde für den Kampfsport) plädiert unverändert für mehr Raum zur Bewegung. Grundlage dafür ist die Überzeugung, dass ausreichende Bewegung zur Bekämpfung der Pandemie beiträgt.

Für tausende junge Sportler ist es eine gute Nachricht, dass bis einschließlich 26 Jahre wieder mit Kontakt trainiert werden darf, auch wenn dies nur im Freien möglich ist. Eine große Gruppe darf somit wieder Pratzentraining, Clinchen, Bodenarbeit und Sparring machen. Beachten Sie dabei: Maßgeblich bleibt die kommunale Regelung. Die Gemeinde bestimmt auch, an welchen (öffentlichen) Orten trainiert werden darf und an welchen nicht.

In den vergangenen Wochen hat die Vechtsportautoriteit, vertreten durch NOC*NSF (niederländischer Sportdachverband) und die Platform Ondernemende Sportaanbieders (Interessenvertretung unternehmerischer Sportanbieter), in der auch NL Actief Mitglied ist, gegenüber der Politik konsequent darauf gedrängt, die Niederlande wieder in Bewegung zu bringen. Kampfsportschulen können dabei eine wichtige Rolle erfüllen. Jung und alt, Mann und Frau, unabhängig von kulturellem Hintergrund oder finanziellen Mitteln, können im Kampfsporttraining Körper und Geist stärken. Genau das ist in einer Gesundheitskrise dieses Ausmaßes erforderlich.

Die Niederlande sind jedoch zum Stillstand gekommen, so die alarmierende Schlussfolgerung der neuesten Untersuchungen zum Sport in der Corona-Zeit. Vor allem Kinder und Jugendliche treiben dramatisch weniger Sport. Im Januar 2020 war noch mindestens drei Viertel der Kinder sportlich aktiv. Ein Jahr später ist es fast die Hälfte nicht mehr, teilweise schon seit Monaten nicht. Eine wichtige Ursache dafür ist insbesondere die Schließung aller Hallensportanlagen, auch für Kinder. Die Betreiber der Sportschulen warten unterdessen darauf, ihre Verantwortung zu übernehmen und Menschen auch in Innenräumen wieder in Bewegung zu bringen.

Die VA dringt im Kontakt mit dem Ministerium für Gesundheit, Gemeinwohl und Sport (Ministerie van Volksgezondheid, Welzijn en Sport) weiterhin auf eine verantwortungsvolle Wiedereröffnung der Sportschulen. Auch über den Sportdachverband NOC*NSF und die Interessenvertretung Platform Ondernemende Sportaanbieders üben wir unverändert Druck auf die Regierung und das Parlament (Tweede Kamer) aus. Die Sportschulen sind nämlich nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung.

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