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Niederländische Kampfsportbehörde
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Lernen und Lachen beim ersten Wissenstag der VA

2 Min. Lesezeit

Dutzende Freiwillige der VA kamen am Samstag im Sportzentrum Papendal zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und einander besser kennenzulernen.

Jede Woche besuchen Auditoren der VA Kampfsportveranstaltungen und Kampfsportschulen. Insgesamt 35 Freiwillige sind dafür im ganzen Land unterwegs. Seit kurzem verfügt die VA auch über eine vollwertige Disziplinarkommission (tuchtcommissie). Diese besteht aus 13 Juristen mit einer Vorliebe für den Kampfsport. Auch sie sind Freiwillige, ebenso wie die acht Mitglieder des Vorstands und die fünf Mitglieder des Aufsichtsrats (Raad van Toezicht). Am Samstag wurden all diese Freiwilligen der VA zusammengebracht, um sich zu begegnen und Erfahrungen und Ideen auszutauschen.

Freiwillige der VA im Aufenthaltsraum von NOC*NSF

Im Sportzentrum Papendal, im Haus des niederländischen Olympischen Komitees und Sportbunds (NOC*NSF), wurde eine Reihe von Präsentationen über die Arbeit der verschiedenen Bereiche der VA gehalten. Dabei wurde die tägliche Arbeit erläutert, zum Beispiel die Verfahren der noch jungen Disziplinarkommission. VA-Vorstandsmitglied Diederik van Ommen und die Sekretärin der Disziplinarkommission Hind Mechri berichteten über die ersten eingebrachten Fälle, wie diese bearbeitet wurden und zu welchen Maßnahmen sie geführt haben.

VA-Vorstandsmitglied Diederik van Omme

Außerdem wurde der Stand der Dinge rund um die Gründung des neuen Kampfsportverbands mitgeteilt. Die VA wird mit dieser neuen Organisation Vereinbarungen über die Verteilung von Verantwortlichkeiten und Aufgaben treffen, was auch Fragen zur Rolle der Freiwilligen aufwirft.

Zum Abschluss der Präsentationen wurde Jan Loorbach nach vorne gerufen. Nach seiner Beteiligung bereits im Vorfeld der Gründung der VA und sechs Jahren Mitgliedschaft im Aufsichtsrat verabschiedet er sich von der VA. Dem früheren Spitzenbasketballer und Juristen wurde für seinen sehr wertvollen Beitrag zur Entstehung der VA und dazu, dass sie auf Kurs geblieben ist, gedankt.

Jan Loorbach und Julian Huijsse

Nach den inhaltlichen Sitzungen begab sich die Gruppe in das Wim Ruska Dojo, etwas weiter im Leistungssportzentrum. Dort wurden drei Praxisseminare abgehalten, Kickboxen, Judo und Karate, unter Anleitung von VA-Mitarbeitenden, die diese Sportarten auf hohem Niveau ausgeübt haben. Das war lehrreich, vor allem aber auch unterhaltsam.

Nach dem Training wurde der Tag mit einem gemeinsamen Essen und dem Besuch einer Kickboxveranstaltung beendet. Im Anschluss wurde festgestellt, dass der erste Wissenstag der VA sehr nützlich war und eine jährliche Fortsetzung verdient.

Fotos: Ben Pontier

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