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Kurz vorgestellt: Hesron Emanuel

Das Büro der VA (Nederlandse Vechtsportautoriteit, niederländische Aufsichtsbehörde für Kampfsport) wird durch Hesron Emanuel verstärkt. Er studiert Recht an der Hogeschool van Amsterdam und ist ambitionierter Kickboxer. Eine ideale Kombination für die Vechtsportautoriteit. Hesron wird sich im Rahmen seines Abschlusspraktikums vor allem mit der rechtlichen Bindung im Kampfsport befassen.
Hesron, wer bist du?
‚Ich bin 22 Jahre alt, Student im Bachelorstudium Recht (HBO Rechten) und Kickboxer. Ich wohne in Mijdrecht und trainiere vier- bis fünfmal pro Woche. Derzeit kämpfe ich in der C-Klasse. Später in diesem Monat habe ich wieder einen Kampf, darauf freue ich mich. Ich bin froh, dass ich für ein Praktikum mit der VA sprechen konnte, wo man versteht, dass ich Sport und Studium miteinander vereinbaren muss.‘
Es ist kein Zufall, dass du bei der VA gelandet bist?
‚Ich finde Recht sehr interessant, bin aber immer mehr zu dem Schluss gekommen, dass ich es in einem Bereich anwenden möchte, der mich ohnehin interessiert. Recht und Kampfsport sind also die ideale Kombination. Ich hatte mich schon früher einmal für ein Praktikum beworben und bin sehr froh, dass es jetzt geklappt hat. In den ersten Tagen merke ich sofort, dass es inspirierend ist, in der Kampfsportwelt zu arbeiten und Menschen zu begegnen, die man als Sportler und Liebhaber bewundert.‘
Du wirst dich mit der rechtlichen Bindung befassen. Was ist das und warum ist das wichtig?
‚In verständlicher Sprache: Wie sorgt man dafür, dass Regeln im Kampfsport tatsächlich für alle gelten? Wenn die rechtliche Bindung nicht gut geregelt ist, können Menschen sagen: Ich habe nichts vereinbart, diese Regeln gelten nicht für mich. Dann wird es für Sportverbände oder Aufsichtsinstanzen schwierig, Maßnahmen zu treffen, wenn sich jemand falsch verhalten hat. Das kann Sportler oder Trainer betreffen, aber auch das Publikum bei Veranstaltungen.‘
‚Für den Kampfsport ist es von großer Bedeutung, dass für alle dieselben Regeln gelten und alle dieselben Rechte und Pflichten haben. Als Sportler möchte man, dass für den Gegner dieselben Regeln gelten wie für einen selbst, zum Beispiel beim Thema Doping. Und für die Glaubwürdigkeit des Kampfsports ist es sehr wichtig, dass solche Dinge gut geregelt sind.‘
‚Der Kampfsport befindet sich in einer sehr spannenden Phase, mit der Gründung eines neuen Kampfsportverbandes. Dieser muss natürlich mit einem sehr starken juristischen Fundament starten, auf dem wir als Sport weiter aufbauen können. Ich bin stolz, dass ich dazu beitragen darf.‘