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Niederländische Kampfsportbehörde
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Kennenlernen… Hanieh van Vilsteren Kamran

2 Min. Lesezeit

Die Vechtsportautoriteit (niederländische Kampfsportbehörde) besteht aus einem Vorstand, einem Aufsichtsrat und einem Büro. Sie werden mit Fachwissen versorgt von einer großen Zahl von Beratern, die in fünf Kommissionen mitarbeiten. Aber was für Menschen sind das eigentlich?

Die Kommissionen der VA befassen sich jeweils mit einem Thema:

– Veranstaltungen und Galas
– Medizin und Gesundheit
– Qualität und Lizenzen
– Technik
– Kommunikation

In dieser Rubrik stellen wir Ihnen einige Mitglieder vor, um deutlicher zu machen, welche Menschen inhaltlich an der Arbeit der VA beteiligt sind.

Das Kommissionsmitglied, das wir dieses Mal vorstellen, ist Hanieh van Vilsteren Kamran.

„Mit drei Jahren flüchtete ich mit meinen Eltern und Brüdern aus dem Iran in die Niederlande. Eine solche Veränderung im Leben bringt einige Herausforderungen mit sich. Durch meine Überlebens- und Kämpfermentalität habe ich diese Herausforderungen angenommen und mich als Kämpferin gefühlt. Ich wollte, so wie die Lehrkräfte an der Calo (Ausbildung für Sport und Bewegung) es bei mir getan haben, andere dazu inspirieren, ihre eigenen Herausforderungen anzunehmen.“

„Ich war neunzehn, als ich die Sportschule Tabonon gründete. Eigentlich war es nicht mein bewusstes Ziel, das aufzubauen, was ich heute habe, es entstand spontan. Ich beschloss nämlich, die Sportschule zu verlassen, an der ich damals Kickbox-Unterricht gab; meine Vision passte nicht zu dieser Sportschule. Einige Mädchen, die durch mich mit dem Kickboxen angefangen hatten, sagten, dass sie gern weiter bei mir trainieren würden. Ich sagte ihnen, wenn sie eine Halle organisieren, würde ich sie weiter trainieren. Zwei Wochen später war die Halle organisiert.“

„Letztlich ist Tabonon zu dem gewachsen, was es heute ist, fast zwanzig Jahre später. Mein großer Traum ist es, mit guten Menschen durch den Kampfsport gute Dinge zu tun. Das Allerwichtigste dabei sind meine Vision und meine Normen und Werte. Meine Vision beruht auf vier Grundsätzen: Sicherheit, Atmosphäre, Qualität und Professionalität. Das sind die Kernwerte, für die ich stehe und für die auch Tabonon steht.“

„Am CIOS in Heerenveen (Berufsausbildung für Sport und Bewegung) habe ich die Ausbildung zum Lehrer Martial Arts entwickelt und begann die Zusammenarbeit mit der Federatie Oosterse Gevechtskunsten (Verband der östlichen Kampfkünste). Ich wurde gefragt, ob ich bei der Vechtsportautoriteit in der Kommission Qualität & Lizenzen mitarbeiten wollte. Seitdem denke ich aktiv mit der Vechtsportautoriteit mit.“

„Ich glaube, dass Menschen durch den Kampfsport einen Spiegel vorgehalten bekommen. So kann man im Kampfsport merken, dass man seine Grenzen nicht gut deutlich macht, vielleicht tut man das außerhalb der Matte auch nicht. Außerdem wollen wir Kampfsport für alle möglich machen. Ob man dick, klein oder körperlich eingeschränkt ist, Niederländer oder in einem anderen Land geboren, bei uns ist jeder zum Training willkommen. Für mich kennt Kampfsport nämlich keine Sprache.“

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