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Fortbildung für Ringärzte mit Beitrag des Chief Physician der UFC

Die VA (Nederlandse Vechtsportautoriteit, niederländische Aufsichtsbehörde für Kampfsport) und die NVB organisierten diese Woche einen zweiten Fortbildungsabend für Ringärzte im Kampfsport.
Die Ringärzte haben im Kampfsport eine sehr wichtige Rolle. Sie tragen dazu bei, das Verletzungsrisiko zu begrenzen, indem sie die Kämpfer vorab untersuchen. Während der Wettkämpfe greifen sie ein, wenn sie die Gesundheitsrisiken für einen Teilnehmer als zu groß einschätzen. Kommt es dennoch zu einer Verletzung, sorgen sie für die Erstversorgung und schalten gegebenenfalls stärker spezialisierte Hilfe ein.
Der Pool der Ringärzte in den Niederlanden besteht aus Sportbegeisterten, die sich ehrenamtlich oder gegen eine geringe Vergütung in ihrer Freizeit einsetzen. Die VA und die NVB fördern den Austausch ihrer Erfahrungen. Außerdem sollen alle Ringärzte über neue Erkenntnisse und Entwicklungen auf dem Laufenden bleiben. Daher werden regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen organisiert.
Bei dieser Ausgabe gab es eine Videoverbindung mit Dr. Jeff Davidson, dem Chief Physician (leitender Arzt) der UFC. Der oberste medizinische Verantwortliche der größten Kampfsportorganisation der Welt erläuterte, wie die medizinischen Aufgaben rund um Wettkämpfe bei der UFC organisiert sind. Die Untersuchungen vor dem Wettkampf, die Nachsorge bei Verletzungen, die Vorstellungen zum Weight Cutting: verschiedene Aspekte der medizinischen Versorgung wurden besprochen. Dabei wurden auch Videoaufnahmen von Praxisbeispielen zur Veranschaulichung der behandelten Themen eingesetzt.
Auf den theoretischen Teil folgte ein praktischer Workshop. Der Reanimationsexperte Harrie van der Velden führte einen Auffrischungskurs Basic Life Support durch. Dabei wurden Dummies verwendet, die mit Technik ausgestattet sind, mit der unter anderem der Druck auf den Brustkorb bei Reanimationsversuchen gemessen wird.