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Bonjasky und Holzken unterstützen die Gründung eines einheitlichen Verbandes

Die Gründung eines einheitlichen Verbandes für den Kampfsport ist ein zentrales Thema in der niederländischen Kampfsportwelt. Entsprechend kam es zur Sprache, als der Direktor der Nederlandse Vechtsportautoriteit (niederländische Kampfsportaufsichtsbehörde), Farid Gamei, kürzlich bei Warrior Talk zu Gast war, der Talkshow von Remy Bonjasky.
Gamei erläutert in der Sendung den Stand der Dinge rund um die Entstehung des neuen Verbandes. Gastgeber Bonjasky fragt die Kickbox-Ikone Nieky Holzken, was er davon hält.
Holzken gibt an, dass es ihn bereits vor zwanzig Jahren verwundert habe, dass er einmal unter dem einen Verband kämpfen musste und das nächste Mal unter einem anderen Verband, jedes Mal mit anderen Regeln. Er ist also für einen einheitlichen Verband, möchte aber wissen, was dann mit den bestehenden Organisationen geschieht.
Gamei betont, dass die Menschen, die die bestehenden Organisationen bilden, für den Sport außerordentlich wichtig sind. „Sie haben sehr viel für den Sport getan und müssen auf jeden Fall mitgehen. Nur richten sich die bestehenden Organisationen vor allem auf Schiedsrichter und Punktrichter für die Veranstaltungen. Wenn man aber andere Sportarten betrachtet und sich ansieht, worum es bei einem Verband eigentlich alles gehen sollte, dann sind das auch die Entwicklung des Breitensports, die Unterstützung des Spitzensports, Ausbildungen, Verbandsgerichtsbarkeit (tuchtrecht), Doping und dergleichen. Das wird in unserem Sektor bislang nicht wirklich aufgegriffen. Wir wollen diesen Verband, damit die übergreifenden Verbandsaufgaben, die in anderen Sportarten gut geregelt sind, auch im Kampfsport geregelt werden.“
Bonjasky sagt, er begrüße die Gründung eines einheitlichen Verbandes ebenfalls. „Ich bin darüber sehr froh.“
Die vollständige Sendung von Warrior Talk ist hier anzusehen