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Auswirkungen der verschärften Corona-Maßnahmen auf den Kampfsport

Als Reaktion auf die sehr schnelle Verbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus hat die Regierung die Maßnahmen verschärft. Auch der Sport ist davon betroffen.
Die derzeit geltenden Maßnahmen sind am 19. Dezember in Kraft getreten und gelten bis zum 14. Januar. Am 12. Januar entscheidet die Regierung, ob sie verlängert, aufgehoben oder weiter verschärft werden. Sollten vorher Änderungen erforderlich sein, kann die Regierung auch zwischenzeitlich darüber entscheiden.
Sportstätten in Innenräumen sind geschlossen. Eine Ausnahme von der Schließung von Sportstätten gilt für Trainings und Wettkämpfe anerkannter Spitzensportler.
Sportstätten im Freien dürfen zwischen 5.00 und 17.00 Uhr geöffnet sein. Für Erwachsene ab 18 Jahren ist Sport auf Außensportstätten mit maximal 2 Personen und 1,5 Meter Abstand erlaubt, den Trainer nicht mitgerechnet. Für Kinder bis einschließlich 17 Jahren sind auf Außensportstätten Trainings und Wettkämpfe untereinander mit Gegnern aus dem eigenen Verein erlaubt. Während des Sports müssen die Kinder keinen Abstand von 1,5 Meter einhalten.
* * * Update 4. Januar: Ab dem 11. Januar ist Sport für Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren im Freien wieder bis 20:00 Uhr möglich, wie das Kabinett am 3. Januar bekannt gab.
Regeln für den Außensport
Organisierter Sport im Freien im öffentlichen Raum ist auch nach 17.00 Uhr erlaubt. Sie stehen dann unter Anleitung eines Trainers mit maximal 2 Personen und 1,5 Meter Abstand. Sie können also gemeinsam trainieren, Pratzentraining (niederländisch: padsen) oder Sparring ist jedoch nicht erlaubt. Kinder bis einschließlich 17 Jahren dürfen auf Außensportstätten unter Bedingungen durchaus organisiert in Gruppen Sport treiben, zum Beispiel in Absprache mit der Gemeinde.
Plädoyer für mehr Sport
Auch im Namen der Nederlandse Vechtsportautoriteit (niederländische Kampfsportaufsicht, VA) haben der Sportdachverband NOC*NSF und das POS gegenüber der Politik nochmals nachdrücklich dafür plädiert, Bewegung zu fördern, statt Sport zu erschweren. Die Corona-Krise ist auch zu einer Bewegungskrise geworden. Millionen Menschen treiben weniger Sport und leben damit weniger gesund. Und das gerade in einer Zeit, in der die Widerstandskraft der Menschen auf einem guten Niveau sein sollte. Die Sportverbände befürchten, dass daraus Gesundheitsschäden entstehen, Entwicklungsschäden bei Kindern sowie gesellschaftliche Schäden, weil Sportvereine und Sportschulen geschwächt werden. Deshalb dringt die VA gemeinsam mit anderen Sportorganisationen weiterhin darauf, den Sport als Teil der Lösung zu betrachten.
Weitere Informationen zu den Maßnahmen finden Sie auf rijksoverheid.nl und nocnsf.nl
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