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Niederländische Kampfsportbehörde
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Vechtsportautoriteit im Jahr 2025: zurück zum Kern

3 Min. Lesezeit
Foto: Pari Chery

Im neuen Jahr wird sich die niederländische Kampfsportwelt weiter entwickeln. Für die Vechtsportautoriteit (niederländische Kampfsportaufsicht, VA) bedeutet dies eine Reihe von Veränderungen.

Die wichtigste Entwicklung ist, dass die NVB (Nederlandse Vechtsportbond, niederländischer Kampfsportverband) immer mehr Verantwortlichkeiten von der VA übernimmt. Bei der VA wird der Schwerpunkt stärker auf Aufsicht, Durchsetzung und Beratung liegen, also auf den Aufgaben, für die die Organisation ursprünglich gegründet wurde.

In den vergangenen Jahren übernahm die VA regelmäßig Aufgaben, die in anderen Sportarten von einem zentralen Sportverband ausgeführt werden. Das war notwendig, weil der zersplitterte Kampfsportsektor keinen einzigen Verband kannte, der diese Verantwortlichkeiten tragen konnte. Nun, da es mit der NVB diesen Verband gibt, überträgt die VA diese Aufgaben schrittweise und in guter Abstimmung.

Fightpassport
Das Fightpassport wurde 2018 von der VA eingeführt, um den Wettkampfsport besser zu organisieren. Seit Dezember 2024 ist die NVB verantwortlich für die Verwaltung und Weiterentwicklung dieser zentralen Wettkampfregistrierung. Dies ist eine Verantwortlichkeit, die klar zu einem Sportverband gehört. Alle Sportlerinnen und Sportler, Trainer, Promotoren und andere Beteiligte können daher künftig alle Fragen und Anregungen zum Fightpassport per E-Mail an die NVB richten.

NOC*NSF und POS
Eine weitere wichtige Aufgabe eines Sportverbandes ist die Vertretung der Interessen des Sports. Vom Verband und von Organisationen wie NOC*NSF (niederländischer Dachverband für Sport und Olympia) und dem Platform Ondernemende Sportaanbieders (Plattform unternehmerischer Sportanbieter, POS) wird die lokale und nationale Politik angesprochen. Auch innerhalb dieser Organisationen nahm die VA die Aufgaben wahr, solange es keinen übergreifenden Kampfsportverband gab. Die NVB ist inzwischen Anwärtermitglied von NOC*NSF. Die VA bleibt selbst assoziiertes Mitglied von NOC*NSF, die Interessenvertretung des Kampfsports wird jedoch künftig von der NVB übernommen.

Die spezifische Vertretung der Sportunternehmer, etwa von Betreibern von Kampfsportschulen und Promotoren, erfolgt vor allem über das Platform Ondernemende Sportaanbieders. Auch dies ist eine Verbandsaufgabe, die nun bei der NVB liegt. Die VA hat sich daher nach Jahren fruchtbarer Zusammenarbeit kürzlich vom POS verabschiedet.

Keurmerk Vechtsportautoriteit
Das Antragsverfahren und die Vergabe des Gütesiegels für Kampfsportschulen, des Keurmerk Vechtsportautoriteit, werden in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 von der NVB übernommen. Die Vechtsportautoriteit bleibt jedoch für die Audits bei Sportschulen verantwortlich.

Lizenzen
Über die früheren Konventspartner wurden und werden Promotorlizenzen und Matchmakerlizenzen nach Normen vergeben, die die VA in Abstimmung mit dem Sektor festgelegt hat. Die Vergabe wird in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 von der NVB übernommen. Im Laufe des Jahres 2025 wird die NVB auch Lizenzen für Offizielle vergeben, sobald der Verband auch die Koordination des Einsatzes von Offiziellen übernimmt.

Aufsicht und Beratung
Die Nederlandse Vechtsportautoriteit wurde 2017 als Aufsichtsbehörde für den Kampfsport gegründet. Dies ist immer die Kernaufgabe geblieben, doch aufgrund der Umstände kamen immer mehr Verantwortlichkeiten hinzu. Die Übertragung der Verbandsaufgaben bedeutet, dass die VA nun ihre gesamte Aufmerksamkeit auf Aufsicht und Durchsetzung richten kann, mit dem Ziel, die Qualität in allen Bereichen zu sichern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der guten und sicheren Organisation von Kampfsportveranstaltungen sowie auf der Stärkung der Kampfsportschulen.

Die Beratungsrolle gegenüber Gemeinden und anderen Behörden in Bezug auf den Kampfsport bleibt ebenfalls bei der VA, wie es auch mit dem Ministerium für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport (ministerie van VWS) vereinbart wurde.

Foto: Pari Chery

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