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Niederländische Kampfsportbehörde
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„Hier wird die Zukunft des Kampfsports gestaltet“

3 Min. Lesezeit

Das Sportzentrum Papendal (Sportcentrum Papendal) ist vielleicht das Haus des niederländischen Sports. Es ist daher naheliegend, dass das Gespräch über die Zukunft des Kampfsports genau hier stattfindet.

Am 20. Oktober findet in Papendal ein großer VA-Kongress statt. Das Thema lautet: Die nächste Runde. Alle, die mitreden wollen, sind herzlich willkommen. Die Anmeldungen gehen inzwischen ein. Sportlerinnen und Sportler, Betreiber von Kampfsportschulen, Offizielle, Promotoren, Vertreter des Ministeriums und der großen Gemeinden, Sportfunktionäre und eine Reihe von Ikonen des Kampfsports kommen zum Gespräch. Wie soll der Sport organisiert werden? Wie gewinnen wir neues Publikum für die Veranstaltungen? Überwachen wir die Qualität der Kampfsportschulen ausreichend? Soll eine landesweite Spitzensportpolitik entwickelt werden, und wenn ja: von wem?

NOC*NSF
Diese und viele weitere Fragen werden auf dem Kongress behandelt. Eine der Rednerinnen ist Anneke van Zanen-Nieberg, Vorsitzende des niederländischen Sportdachverbandes NOC*NSF. Aus dieser Funktion heraus steht sie mit allen Sportverbänden der Niederlande in Kontakt. Sie überblickt die gesamte Sportlandschaft. Sie kennt auch die VA gut sowie die besondere Position des Kampfsports, der anders organisiert ist als andere Sportarten. Bislang ist kein einziger übergreifender Kampfsportverband direktes Mitglied von NOC*NSF. Dadurch entgehen dem Sport Unterstützung und Finanzierung. Dem steht Unabhängigkeit gegenüber. Die Nederlandse Vechtsportautoriteit (niederländische Kampfsportaufsicht) ist assoziiertes Mitglied von NOC*NSF. Die VA übernimmt eine Reihe von Aufgaben, die für die Verbände zu umfangreich sind, etwa die Verwaltung des Fightpassport und die Dopingbekämpfung. Funktioniert dieses derzeitige Modell gut, oder lässt es sich verbessern? Dies wird ohne Zweifel eines der spannendsten Gespräche.

Dopingbehörde
Ein großer Schritt, der derzeit gemacht wird, ist die Einführung strukturierter Dopingkontrollen im Kampfsport. Jede Sportlerin und jeder Sportler hat Anspruch auf einen faires Wettkampf. Betrug muss bekämpft werden. Doping im Kampfsport bringt außerdem eine besondere Gefahr mit sich: Es vergrößert die Gesundheitsrisiken für den Gegner. Wenn ein Hochspringer Doping verwendet, hat das für die Gesundheit des Gegners keine Folgen. Wenn ein Kampfsportler Doping verwendet und jemandem härter auf den Kopf schlagen kann, können die Folgen sehr schwerwiegend sein. Darüber, wie Doping im Kampfsport künftig bekämpft wird, informiert uns der neue Vorsitzende der niederländischen Dopingbehörde (Dopingautoriteit), Vincent Egbers.

Ikonen
Unter den Anwesenden sind mehrere bekannte Ikonen, die den Kampfsport in den Niederlanden praktisch von Grund auf aufgebaut haben. Sie haben auf mehreren Kontinenten gesehen, wie es geht und wie es nicht geht, wenn man den Sport zum Blühen bringen will. Wir sind sehr gespannt auf ihren Beitrag zu den Gesprächen. Darüber hinaus lassen wir mit Stolz auch jüngere Ikonen zu Wort kommen. Gastmoderator Leon Verdonschot, bekannt als Biograf von Rico Verhoeven, interviewt den mehrfachen K1-Weltmeister Remy Bonjasky. The Flying Gentleman, inzwischen auch Betreiber einer Kampfsportschule, gibt seine Sicht auf das derzeitige Kampfsportklima und erläutert, wohin es aus seiner Sicht gehen muss.

Mitreden
Der Kongress ist die Gelegenheit für alle, die dem Kampfsport verbunden sind, über die Politik der kommenden Jahre mitzureden. Es gibt nämlich nicht nur Reden und Interviews. Wir sprechen auch alle in Arbeitsgruppen über die verschiedenen Themen weiter. Dort werden Ideen vertreten und bestritten, Diskussionen eröffnet und entschieden.

Die Anmeldung für den Kongress ist inzwischen geschlossen, die Veranstaltung ist jedoch über einen Livestream zu verfolgen.

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