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Kampfsportikone Bonjasky hält die Sportieve Troonrede 2026: „Gebt jungen Menschen Raum“

2 Min. Lesezeit
Remy Bonjasky

Die niederländische Regierung will die Jugend zur „gesündesten Generation aller Zeiten“ machen. Nach Ansicht von Remy Bonjasky muss dafür in Orte investiert werden, an denen junge Menschen Sport treiben können. Der Kickboxer hatte die Ehre, am Prinsjesdag (dem Tag der Thronrede des Königs) die Sportieve Troonrede 2026 zu halten, die eigene Thronrede der Sportwelt.

Am Prinsjesdag fordert die niederländische Sportwelt jedes Jahr von der Politik Aufmerksamkeit für eine gute Sportpolitik. Auch in diesem Jahr kamen Sportfunktionäre, Fachleute, gesellschaftliche Organisationen und Politiker zusammen, um über Sport und Bewegung in den Plänen der Regierung zu sprechen.

Diesmal hielt die Kampfsportikone Remy Bonjasky die Sportieve Troonrede. Der ehemalige Kickbox-Champion, der heute eine eigene Sportschule führt, betonte die Kraft des Sports als Mittel für Entwicklung, Verbundenheit, Gesundheit und Perspektive. Sich um das Wohl junger Menschen nicht erst zu kümmern, wenn etwas schiefgeht: Das war eine der Botschaften seiner Rede.

„Gebt jungen Menschen Raum, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn, um die Kraft des Sports zu nutzen. Sport bietet jungen Menschen ein Umfeld, in dem sie Selbstvertrauen aufbauen, soziale Kontakte knüpfen, lernen, mit Rückschlägen umzugehen, und entdecken, wer sie sein können.“

Die Sportieve Troonrede bietet jedes Jahr am Prinsjesdag eine alternative Bühne, um die gesellschaftliche Bedeutung von Sport und Bewegung sichtbar zu machen. Organisiert wird die Veranstaltung von Maatschappelijke Organisaties in de Sport (MOS, Zusammenschluss gesellschaftlicher Organisationen im niederländischen Sport) in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Den Haag.

Stellenwert des Kampfsports
Für die Vechtsportautoriteit war Direktor Farid Gamei anwesend. „Es ist wichtig, dass die Sportwelt die Politik wachsam hält, zum Beispiel wenn es um die Bedeutung eines sicheren Sportumfelds für unsere Jugend geht. Aber abgesehen von dieser Botschaft war es schön zu sehen, dass ausgerechnet ein Kickboxer gebeten wurde, dem Sport in den Niederlanden eine Stimme zu geben. Einst war Kickboxen das ungeliebte Stiefkind der Sportwelt, vor allem eine Zielscheibe für Vorurteile. Doch wir haben uns zu einem vollwertigen Mitglied der niederländischen Sportfamilie entwickelt, und diese Rolle für Remy im Herzen der Politik in Den Haag unterstreicht das noch einmal.“

Weitere Informationen über die Initiative finden Sie auf dieser Seite über die Sportieve Troonrede (auf Niederländisch).

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