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Niederländische Kampfsportbehörde
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VA unterstützt Studie zum Zusammenhang zwischen Verletzungen und psychischer Gesundheit

1 Min. Lesezeit

Wie häufig haben (ehemalige) Spitzenkickboxer psychische Probleme? Und besteht ein Zusammenhang mit Verletzungen oder Gehirnerschütterungen, die sie früher erlitten haben? Das untersucht das Amsterdam Universitair Medisch Centrum (Universitätsklinikum Amsterdam) in Kürze. Die Nederlandse Vechtsportautoriteit (niederländische Kampfsportaufsicht, VA) beteiligt sich an der Studie. Es liegt nämlich im Interesse der Sportler, dass die Untersuchung zu einem klaren Ergebnis führt.

Ein Teil der Kickboxer der A- und B-Klasse erhält in Kürze eine Einladung zur Teilnahme an einer medizinisch-wissenschaftlichen Studie. Die Teilnahme an dieser Studie ist freiwillig.

Die Studie wurde von der Abteilung Orthopädie und Sportmedizin des Amsterdam UMC, Standort AMC, aufgesetzt. Sie wird bei (ehemaligen) Spitzenkickboxern durchgeführt.

Kampfsportler auf Spitzenniveau müssen geistig und körperlich in Ordnung sein, um einen Kickboxkampf bestreiten zu können. Psychische Symptome und Störungen kommen bei Spitzensportlern relativ häufig vor. Dazu zählen zum Beispiel Niedergeschlagenheit, Angstattacken und Essstörungen. Sie können die Leistungen beeinflussen.

Psychische Gesundheit lässt sich nicht von körperlicher Gesundheit trennen. Psychische Symptome können das Risiko körperlicher Verletzungen erhöhen. Auch kann die Heilung verzögert werden.

Die kommende Studie besteht aus einem Fragebogen. Das Ausfüllen dauert etwa fünfzehn Minuten. Gefragt wird nach einer Reihe psychischer Symptome sowie nach Sportverletzungen oder Gehirnerschütterungen.

Die Forscher wollen herausfinden, wie häufig psychische Symptome bei (ehemaligen) Spitzenkickboxern vorkommen. Auch wollen sie wissen, ob ein Zusammenhang mit Verletzungen und Gehirnerschütterungen besteht.

Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können hoffentlich dazu beitragen, Probleme bei (ehemaligen) Spitzenkickboxern zu verhindern und zu behandeln.

Es liegt also im Interesse der Sportler, dass die Studie durchgeführt wird. Deshalb hofft die VA, dass alle, die eine Einladung erhalten, daran mitwirken.

Verantwortlich für die Studie sind:

Sharaisha Bilgoe (durchführende Forscherin)
Prof. Dr. G.M.M.J. Kerkhoffs
Prof. Dr. V. Gouttebarge

Abteilung Orthopädie und Sportmedizin
Amsterdam UMC, Standort AMC

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