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Niederländische Kampfsportbehörde
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Gütesiegel der Vechtsportautoriteit ab 1. September 2022 Pflicht für die Teilnahme an Wettkämpfen

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Kampfsportschulen, die in den Niederlanden an Wettkämpfen im Kickboxen, Thaiboxen oder MMA teilnehmen wollen, müssen ab dem 1. September 2022 über das Keurmerk Vechtsportautoriteit (Gütesiegel der niederländischen Kampfsportaufsicht) verfügen. Kampfsportschulen ohne Gütesiegel werden ab diesem Datum ausgeschlossen.

Das Keurmerk Vechtsportautoriteit wurde Anfang 2021 eingeführt. Kampfsportschulen, die an Wettkämpfen im Kickboxen, Thaiboxen und MMA teilnehmen, können damit nachweisen, dass sie Mindestanforderungen erfüllen. Sie lassen sich in den Bereichen Räumlichkeiten und Material, sporttechnisches Wissen, Gesundheit, Hausordnung und Umgang mit grenzüberschreitendem Verhalten überprüfen.

Sportschulen, die ihre Angelegenheiten nicht in Ordnung haben, verursachen häufiger Probleme im Umfeld von Wettkämpfen. Kämpfer erreichen ihr Gewicht nicht oder melden sich im letzten Moment ab. Trainer und Coaches verhalten sich weniger professionell, auch gegenüber Offiziellen. Kämpfer und ihre Ecke halten ihre Anhänger manchmal nicht ausreichend im Zaum. Deshalb will der Sektor unzureichende Sportschulen ausschließen und nur noch mit Inhabern des Gütesiegels zusammenarbeiten. Die Gemeinden unterstützen diese Entscheidung und werden Veranstaltungen mit Kampfsportschulen ohne Gütesiegel unterbinden.

Für gute Sportschulbetreiber und für den Kampfsportsektor als Ganzes ist es wichtig, dass sich gute Schulen abheben können und unzureichende Anbieter langfristig verschwinden. Sportschulen, die derzeit noch unzureichend sind, haben die Wahl: das Niveau anheben und ein Gütesiegel erwerben, oder nicht mehr an Wettkämpfen teilnehmen.

Niederländische Kampfsportschulen können das Gütesiegel hier beantragen.

(Für ausländische Kampfsportschulen gilt die Gütesiegelpflicht nicht.)

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