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Niederländische Kampfsportbehörde
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VA arbeitet nicht mehr mit der WFCA zusammen

2 Min. Lesezeit

Einer der zehn Vereinbarungspartner der Nederlandse Vechtsportautoriteit (niederländische Kampfsportaufsicht, VA), die Kampfsportorganisation WFCA, hat die Vereinbarung (convenant) mit der VA gekündigt. In einem Brief teilt die Organisation mit, dass sie den eingeschlagenen Weg nicht länger unterstützen kann. Neun der zehn Vereinbarungspartner haben kürzlich erklärt, den Weg mitzugehen.

Die VA wurde gegründet, um den Kampfsportsektor in den Niederlanden besser zu organisieren. Jedes Jahr werden mit allen Kampfsportorganisationen Absprachen getroffen. In einer sogenannten Vereinbarung (convenant) werden Maßnahmen festgelegt, um unter anderem die Sicherheit und die Qualität von Veranstaltungen zu verbessern. Dies hat dazu geführt, dass Gemeinden inzwischen deutlich häufiger Genehmigungen für Kampfsportveranstaltungen erteilen.

Außerdem wird an der Professionalisierung des Sektors gearbeitet. Ausgehend von einer Situation mit zehn Kampfsportorganisationen wird auf einen starken Verband hingearbeitet, der dem NOC*NSF (niederländischer Olympischer Ausschuss und Sportbund) angeschlossen ist. Der Rückhalt dafür innerhalb des Kampfsports ist groß, wie eine Untersuchung gezeigt hat. Alle bestehenden Organisationen können sich daran beteiligen. Neun der zehn Organisationen haben kürzlich erklärt, dass sie diesen Prozess der Bündelung der Kräfte mitgehen. Die WFCA ist die einzige Organisation, die ausgestiegen ist. Auch innerhalb der neuen Struktur bleibt Platz für jedes bestehende Officialteam. Promoter können weiterhin mit dem Officialteam ihrer Wahl arbeiten.

Kürzlich wurde bekannt, welche zusätzlichen Anforderungen im kommenden Jahr an Kampfsportverbände gestellt werden. Es handelt sich um genau dieselben Anforderungen, die alle anerkannten Sportverbände in den Niederlanden erfüllen müssen, vom Damebund (Dambond) bis zum Königlichen Niederländischen Fußballbund (KNVB). Finanzielle Transparenz ist dabei eine wichtige Säule. Ziel ist es, dem Einfluss von Schwarzgeld und der Anfälligkeit für kriminelle Unterwanderung entgegenzuwirken. Außerdem werden Anforderungen an den Vorstand gestellt, um Interessenverflechtungen zu vermeiden. Die WFCA beklagt die Zunahme der Anzahl an Regeln. Die jetzt angekündigten Anforderungen sind für die WFCA der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Die VA respektiert diese Entscheidung. Sie hat zur Folge, dass die WFCA keine Kampfsportveranstaltungen in den Niederlanden mehr unter ihrer Aufsicht (auspiciën) ausrichten darf. Alle angekündigten Veranstaltungen, die in den kommenden Monaten unter Aufsicht der WFCA stattfinden sollten, können unter Begleitung eines der neun Vereinbarungspartner durchgeführt werden. Officials, die unter der Flagge der WFCA Wettkämpfe begleitet haben, können in den Niederlanden über die anderen Organisationen weiterhin aktiv bleiben, sofern sie dies wünschen.

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