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Niederländische Kampfsportbehörde
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VA im Gespräch mit Ministerin Sterk über Hirnverletzungen im Sport

2 Min. Lesezeit

Auf Einladung der Sportministerin Sterk sprach VA-Direktor Farid Gamei diese Woche mit der Ministerin und weiteren Sportverbänden über Hirnverletzungen im Sport. Das Treffen hatte informativen Charakter und war Teil eines Prozesses, der schon länger läuft.

Hirnverletzungen im Sport, und vor allem die Risiken für Kinder, die sich noch im Wachstum befinden, erhalten zunehmend Aufmerksamkeit. Es ist immer mehr darüber bekannt , wodurch immer mehr Sportverbände die Bedeutung erkennen, über dieses Thema zu sprechen. Im Fußball wird das Kopfballspiel zunehmend eingeschränkt. Im Rugby wurde das Gehirnerschütterungsprotokoll verschärft. Der Kampfsport, der Kopfkontakt bei Jugendwettkämpfen schrittweise verboten hat, ist bereits seit Jahren ein fester Partner in den Gesprächen innerhalb der Sportwelt und im Kontakt mit der Politik.

Auf Initiative von NOC*NSF (niederländischer Olympischer Sportbund) haben verschiedene Verbände mehrfach über die Erfahrungen in unterschiedlichen Sportarten gesprochen, etwa Fußball, Rugby, Radsport, Boxen und die Kampfsportarten, die unter die VA fallen. Im vergangenen Herbst folgte ein Gespräch mit der damaligen Staatssekretärin für Sport (staatssecretaris van Sport), Judith Tielen. Aus politischer Sicht gab sie die Botschaft mit, dass der Sport im Bereich Hirnverletzungen vorläufig selbstregulierend sein darf, dass es aber wichtig ist, dass weitere Schritte gesetzt werden, um Probleme zu verhindern.

Das Gespräch dieser Woche mit Sportministerin Mirjam Sterk hatte informativen Charakter. Die Sportwelt wurde gebeten, sie über die Schritte zu informieren, die in der vergangenen Zeit gesetzt wurden, um Hirnverletzungen im Sport zu begrenzen oder zu verhindern.

Im Namen der VA erläuterte Direktor Farid Gamei, dass das Gespräch über Kopfkontakt im Kampfsport täglich geführt wird. Mit dem Nederlandse Vechtsportbond (niederländischer Kampfsportbund) wird über eine mögliche Anpassung des Verbots von Kopfkontakt bei Jugendwettkämpfen innerhalb klarer Sicherheitsrahmen gesprochen, die zu einer besseren Vorbereitung von Spitzentalenten auf eine Leistungssportkarriere beitragen können. Gamei erläuterte zudem, dass die VA regelmäßig Wissen und Erfahrungen mit anderen Sportarten und mit internationalen Partnern teilt.

Später in diesem Jahr folgt voraussichtlich ein Anschlussgespräch.

Foto: Michael Deubner via Unsplash

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