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VA bei der Sicherheitsregion Utrecht: so entstehen gelungene Veranstaltungen

Die Vechtsportautoriteit (niederländische Kampfsportaufsicht) hat auf Einladung der Sicherheitsregion Utrecht (Veiligheidsregio Utrecht) eine Präsentation für die 26 in diesem Verbund zusammenarbeitenden Gemeinden gehalten. „Je besser Gemeinden den Kampfsport kennenlernen, desto besser ist das für die Organisation erfolgreicher Veranstaltungen“, erläutert VA-Direktor Farid Gamei.
Sicherheitsregionen (veiligheidsregio’s) sind Kooperationsverbände von Gemeinden und öffentlichen Diensten, die sich mit Sicherheit befassen. Sie bündeln ihre Kräfte zum Beispiel für Feuerwehr, medizinische Hilfeleistung und Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung. Auch bei der Organisation von Veranstaltungen wird häufig zusammengearbeitet und Wissen geteilt.
Gemeinden und Promotoren von Kampfsportveranstaltungen haben ein gemeinsames Interesse. Beide wollen, dass Galas und Turniere gut und sicher verlaufen. Die Vechtsportautoriteit unterstützt dabei. Die VA hat für Gemeinden einen Leitfaden zur Regulierung von Kampfsportveranstaltungen erstellt und bietet Promotoren eine Vorlage für einen Sicherheitsplan. Darin wird empfohlen, welche Anforderungen eine Gemeinde an einen Promotor stellen kann. Für einen Promotor schafft dies Klarheit darüber, was Gemeinden erwarten. Mit diesen Instrumenten versuchen wir außerdem zu verhindern, dass Gemeinden unnötige Anforderungen stellen.
In der Sicherheitsregion Utrecht finden regelmäßig Kampfsportveranstaltungen statt. So gab es im vergangenen Oktober fünf Veranstaltungen in vier verschiedenen Gemeinden. Einige Gemeinden haben viel Erfahrung mit Promotoren. Sie wenden den Leitfaden der VA an und können mit Vertrauen Genehmigungen erteilen. Für andere Gemeinden ist es neu. Um zu verhindern, dass sie auf einen Antrag für eine Veranstaltung unnötig zurückhaltend reagieren, hält die VA regelmäßig Präsentationen für Gemeinden, zum Beispiel bei Zusammenkünften der Sicherheitsregionen.
VA-Direktor Farid Gamei stellte die Arbeit der VA bei der Zusammenkunft der Sicherheitsregion Utrecht vor. Dutzende Mitarbeitende, die mit Sicherheitspolitik zu tun haben, kamen in der Feuerwache von Soest zusammen. „Es ist wichtig zu erklären, wie Gemeinden und Promotoren gemeinsam zu gelungenen Kampfsportveranstaltungen kommen können“, so Gamei. „Ich habe dargelegt, welche Anforderungen zur Sicherheit beitragen können, wie unsere Risikoanalysen funktionieren und wie die VA die Veranstaltungen beaufsichtigt.“
„Mitarbeitende von Gemeinden, die bereits mit Kampfsportveranstaltungen zu tun haben, können bei einer solchen Zusammenkunft auch ihre Erfahrungen mit Kolleginnen und Kollegen teilen. Gemeinsam können wir Unsicherheit bei denjenigen ausräumen, die den Antrag für eine Veranstaltung beurteilen müssen. So versuchen wir zu verhindern, dass Promotoren unnötige bürokratische Hürden gestellt werden und dass Gemeinden unnötige Arbeit leisten müssen.“
Neben der Organisation von Veranstaltungen sprach Gamei auch darüber, wie Gemeinden das Keurmerk Vechtsportautoriteit (Gütesiegel der Kampfsportaufsicht) im Verhältnis zu Kampfsportschulen nutzen können. Zudem wurde die Bekämpfung nicht regulierter Veranstaltungen, etwa sogenannter Hoodfights, thematisiert.