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Niederländische Kampfsportbehörde
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Aktualisierung der Corona-Maßnahmen: kein Publikum bei Wettkämpfen

2 Min. Lesezeit

* * * Aktualisierung 30. November: Diese Meldung ist inzwischen überholt. Auf unserer Nachrichtenseite steht eine aktuellere Meldung. * * *

Die Regierung versucht, die Zahl der Corona-Infektionen zu senken. Ein Teil der Maßnahmen gilt auch für den Kampfsport. Die VA (Nederlandse Vechtsportautoriteit, niederländische Kampfsportaufsicht) setzt sich weiterhin dafür ein, den Sport so weit wie möglich zugänglich zu halten und entstandene Schäden auszugleichen.

Die vollständige Übersicht der Maßnahmen steht auf Rijksoverheid.nl (Website der niederländischen Zentralregierung)

Das Protokoll „Verantwoord Sporten“ (Verantwortungsvoll Sporttreiben) von NOC*NSF steht hier.

Die Maßnahmen, die den Kampfsport betreffen:

Veranstaltungen und Wettkämpfe
Bei Sportwettkämpfen ist kein Publikum zugelassen. Dies gilt sowohl für den Amateur- als auch für den Profisport, für Jugendliche und Erwachsene. Anwesend sein dürfen ausschließlich Personen mit einer Aufgabe im Rahmen des Wettkampfs. Dazu zählen zum Beispiel Offizielle, Ringärzte und der Verwalter der Halle. Familie und Freunde dürfen also nicht als Zuschauer anwesend sein. Sportler, die fertig sind, werden gebeten, nicht zu verweilen und den Sportstandort zu verlassen.

Corona-Zutrittsnachweis
Der Corona-Zutrittsnachweis (coronatoegangsbewijs) ist seit dem 6. November für den organisierten Sport ab 18 Jahren verpflichtend, etwa im Fitness- oder Sportstudio und bei Gruppenkursen. Dies gilt für Sportler an allen Sportstandorten in Innenräumen und im Freien, einschließlich Sportkantinen. Personen, die funktionsbedingt anwesend sein müssen (sowohl bezahlt als auch ehrenamtlich), müssen keinen Corona-Zutrittsnachweis vorlegen. Dazu zählen zum Beispiel Trainer, Coaches und Offizielle.

Neben diesen Maßnahmen wird zusätzlich auf die Basismaßnahmen hingewiesen.

„Sport ermutigen“
Im Kampfsportsektor besteht viel Verständnis für die Notwendigkeit, die Zahl der Infektionen zu senken. Die Entscheidung, die Zugänglichkeit des Sports einzuschränken, stößt jedoch auf Unverständnis. Der Sportdachverband NOC*NSF plädiert, auch im Namen der VA, für einen anderen Ansatz. Marc van den Tweel, Generaldirektor von NOC*NSF: „Aktives Sporttreiben birgt kein oder nur ein sehr geringes Risiko einer Verbreitung des Virus. Man muss Sport in dieser Zeit gerade ermutigen und nicht einschränken. Sport ist nämlich Teil der Lösung dieser Gesundheitskrise.“

Außerdem wird dafür plädiert, Sportunternehmer zu kompensieren, die durch die Maßnahmen benachteiligt werden.

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