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Den Haag öffnet seine Türen wieder für den Kampfsport

Nach einer Reihe von Problemen rund um Kampfsportveranstaltungen in Den Haag beschloss die Stadt, diese ohne Ansehen der Person in städtischen Sporthallen zu verbieten. Damit litten die Guten unter den Schlechten. Die VA (Nederlandse Vechtsportautoriteit, niederländische Kampfsportaufsicht) setzte sich mit der Gemeinde an einen Tisch. Ergebnis: Den Haag verfügt jetzt über klare Regeln und in der Stadt können wieder Veranstaltungen organisiert werden.
Die Stadt Den Haag hat eine aktive Kampfsportgemeinschaft mit einer Reihe guter Sportschulen. In den vergangenen Jahren entstanden hinter den Kulissen jedoch Probleme rund um Kampfsportveranstaltungen. Es schien ein unlauterer Konkurrenzkampf entbrannt zu sein. Promoter wurden bedroht und sprachen von einer Verleumdungskampagne gegenüber den Behörden. Die Stadt wusste nicht recht, wie sie damit umgehen sollte. Es wurde entschieden, dass die Unruhe Anlass genug war, für Kampfsportturniere und -galas in städtischen Einrichtungen keine Genehmigung mehr zu erteilen.
Durch diese rigorose Maßnahme wurden gutwillige und korrekt arbeitende Promoter ohne eigenes Verschulden benachteiligt. Auch der Gemeinde Den Haag war klar, dass dies keine dauerhafte Lösung war. Die Vechtsportautoriteit wurde gebeten, bei der Formulierung kommunaler Regeln für Kampfsportgalas zu helfen. Fachleute besuchten die Gemeinde, lieferten Input per E-Mail und brachten die Mitarbeitenden der Verwaltung mit Vertretern der Branche und mit Gemeinden in Kontakt, die bereits über gute Regelungen verfügten.
Das Ergebnis ist, dass Den Haag jetzt klare Regeln hat und Galas in städtischen Einrichtungen wieder zugelassen sind. Es gilt nun allerdings eine Genehmigungspflicht, wodurch die Gemeinde über genauere Instrumente verfügt, um unerwünschte Parteien fernzuhalten. Promoter mit einer Lizenz können also wieder einen Antrag stellen, um in der Stadt Veranstaltungen zu organisieren. Der Kampfsport ist wieder willkommen.