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Niederländische Kampfsportbehörde
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Support Schone Sport: Recht auf einen fairen Wettkampf

2 Min. Lesezeit

Die Dopingautoriteit (niederländische Anti-Doping-Behörde) hat kürzlich ihren jährlichen Kongress Support Schone Sport veranstaltet. Diesmal war auch die Vechtsportautoriteit (niederländische Kampfsportaufsicht) vertreten. Die VA und die Dopingautoriteit haben seit diesem Jahr eine Vereinbarung über Dopingkontrollen im Kampfsport.

Support Schone Sport 2021 fand im NBC in Nieuwegein statt und war über einen Livestream zu verfolgen. Der neue Vorsitzende Vincent Egbers informierte während dieser Zusammenkunft Mitarbeitende von Sportverbänden, TeamNL-Zentren und weitere Beteiligte aus dem (Spitzen-)Sport über die Entwicklungen im Bereich der Anti-Doping-Arbeit. Außerdem ging er auf die Entscheidung der WADA ein, die Dopingautoriteit auf eine sogenannte Watchlist zu setzen. Zum Abschluss erläuterte er die für dieses Jahr erwartete Anzahl von Dopingkontrollen und besprach die Ziele für das kommende Jahr.

Der Grundgedanke der Dopingbekämpfung ist, dass jede Sportlerin und jeder Sportler ein Recht auf einen fairen Wettkampf in einem gesunden Sportumfeld hat. Betrug durch die Verwendung verbotener Substanzen gehört dort selbstverständlich nicht hin. Jitske Talsma (NOC*NSF) und Marsha van Ruijven (Victoria Sports) haben in diesem Zusammenhang über die Vision Sport & Integrität 2024 (Visie Sport & Integriteit 2024) und die damit verbundenen Projekte berichtet.

Lisanne Balk hat zwei Untersuchungen erläutert, die vom Mulier Instituut durchgeführt wurden, dem sie angehört. Die erste Untersuchung richtete sich auf den Dopingkonsum unter niederländischen Spitzensportlern. Die zweite war eine qualitative Untersuchung zur Sichtweise auf einen sauberen Sport, durchgeführt unter Trainern, medizinischen Betreuern und Angehörigen niederländischer Spitzensportler.

Anton van Wijk (Bureau Beke) und Marjan Olfers (VU Amsterdam) hielten eine Präsentation über ihre Untersuchung Sterk Spul: Art, Umfang und Schwere des Dopinghandels in den Niederlanden. Die Untersuchung machte deutlich, dass Art und Umfang des Dopinghandels schwer zu bestimmen sind, dass die Gruppe der Konsumenten wächst und dass Spitzensportler immer häufiger die Grenzen ausloten.

VA-Direktor Farid Gamei war gebeten worden darzulegen, wie Aufklärung und Kontrolle im Kampfsport organisiert werden. Er erläuterte, über welche Vereinbarungen alle Parteien im Sektor an die Dopingbekämpfung gebunden sind. Außerdem berichtete er, dass die VA Sportler, Trainer und andere Beteiligte aktiv dazu anregt, die E-Learning-Module der Dopingautoriteit zu absolvieren. In kurzer Zeit haben rund 250 Personen aus dem Kampfsport ein Zertifikat erworben.

Die VA und die Dopingautoriteit veranstalten außerdem Informationsveranstaltungen vor Ort an verschiedenen Orten im Land. Alle, die im Wettkampfsport aktiv sind, werden dazu aufgefordert, sich dafür anzumelden.

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