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„Untersuchung zur Sicherheit soll zur weiteren Professionalisierung beitragen“

Nathalie Schoemaker, Studentin der Integralen Sicherheitskunde (Integrale Veiligheidskunde), führt eine umfassende Untersuchung zur Sicherheit bei Kampfsportveranstaltungen durch. Ziel ist es, festzustellen, wo Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. „Ich stelle eine große Lernbereitschaft fest“, sagt sie nach dem ersten Kennenlernen der Branche. „Die meisten Menschen verstehen, dass es im Interesse des Kampfsports liegt, sich weiterzuentwickeln, auch in diesem Bereich.“
Für Sicherheit bei Kampfsportveranstaltungen zu sorgen, ist komplex. Es geht um Themen wie die Gesundheit der Kämpfer im Ring und die medizinische Versorgung, aber auch um einen kontrollierten Zugang und Abgang der Besucher. „Das erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Kampfsportorganisationen, Aufsichtsinstanzen und weiteren Beteiligten. Gemeinsam tragen sie die Verantwortung, ein sicheres Umfeld zu schaffen, in dem Athleten ihr Können zeigen können und Zuschauer dies unbesorgt genießen können.“
„Es ist wichtig, dass die Kampfsportgemeinschaft kontinuierlich nach Verbesserung strebt. Dabei kann sie die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen nutzen sowie den Beitrag von Fachleuten, vor allem aber auch Erfahrungen aus der Praxis.“
Die Frage der Sicherheit bei Kampfsportveranstaltungen betrifft verschiedene Aspekte. Die Sicherheit der Kämpfer und des Publikums steht für Schoemaker im Vordergrund. „Wettkampfkämpfer müssen während der sportlichen Ausübung vor unnötigen Risiken geschützt werden. Die Wahrscheinlichkeit von Verletzungen und anderen Gesundheitsproblemen muss auf ein Minimum begrenzt werden. Gleichzeitig müssen Zuschauer die Veranstaltung in einem sicheren Umfeld genießen können. Unfälle, Vorfälle und unerwünschtes Verhalten müssen durch eine vernünftige Politik verhindert werden.“
Vertrauen in den Sport
Die Sicherheitspolitik betrifft die Interessen der Sportler und der Zuschauer, beeinflusst aber auch das Vertrauen in den Sport. „Indirekt geht es also auch um das Wachstum und die Entwicklung des Kampfsports und der Parteien mit einem wirtschaftlichen Interesse, etwa der Sportunternehmer. Die Regelungen, die Teilnehmer und Zuschauer schützen, bestehen also auch im Interesse der Veranstalter. Auch wenn sich das vielleicht nicht immer so anfühlt, wenn sie einmal mehr eine Vorschrift erfüllen müssen.“
Die Untersuchung von Schoemaker kann zudem dazu beitragen, das Bewusstsein und die Aufklärung über Sicherheit bei Kampfsportveranstaltungen zu erhöhen. „Wenn die Ergebnisse der Untersuchung später mit der Kampfsportgemeinschaft geteilt werden, kann dies zu einem besseren Verständnis der Risiken und der Bedeutung von Sicherheitsmaßnahmen beitragen und so positive Veränderungen bewirken. Das hoffe ich, weil ich natürlich möchte, dass meine Arbeit nützlich ist, aber auch weil mir der Kampfsport als aktive Sportlerin am Herzen liegt.“
Folgen von Unsicherheit
Wird die soziale Sicherheit bei Kampfsportveranstaltungen vernachlässigt, kann das schwerwiegende Folgen haben. „Vorfälle können für die direkt Betroffenen sehr gefährlich und unangenehm sein, aber auch zu einem schlechten Ansehen des Kampfsportsektors führen. Dann kann eine negative Spirale entstehen: weniger Interesse, weniger neue Sportler, weniger Sportschulen, weniger Veranstaltungen, weniger Medienaufmerksamkeit, Verlust von Sponsoren und so weiter. Unsicherheit kann außerdem zu gesellschaftlichem Druck führen, strengere Regelungen aufzuerlegen, wodurch der Kampfsportsektor Freiheit verliert.“
Schoemaker wird in 20 Wochen eine gründliche Analyse der sozialen Sicherheit bei Kampfsportveranstaltungen in den Niederlanden durchführen. Sie möchte die wichtigsten Probleme und Herausforderungen benennen und Verbesserungsvorschläge machen. „Ich habe inzwischen verschiedene sehr erfahrene Personen innerhalb der Branche kennenlernen dürfen und werde mich mit der Datenerhebung befassen, unter anderem durch Gespräche und Interviews, Literaturrecherche und Besuche von Veranstaltungen. Letzteres ist natürlich der schönste Aspekt dieser Untersuchung, denn es bleibt immer auch etwas Zeit, die Kämpfe und die Atmosphäre selbst mitzuerleben.“
Die Untersuchung wird in einem Beratungsbericht mit konkreten Empfehlungen und möglichen Maßnahmen zur Stärkung der sozialen Sicherheit münden. „Die VA kann die Empfehlungen nutzen, um den bereits bestehenden Leitfaden Kampfsportveranstaltungen (Handreiking vechtsportevenementen) zu verbessern. Damit können Promoter und Veranstaltungen dann in der Praxis arbeiten. So hoffe ich, ganz konkret einen Beitrag zur weiteren Professionalisierung des Kampfsports in den Niederlanden zu leisten.“
Haben Sie Fragen zu Sicherheitsangelegenheiten? Dann schreiben Sie Nathalie eine E-Mail an veiligheidszaken@vechtsportautoriteit.nl