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Niederländische Kampfsportbehörde
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Maßnahmen nach Fehlverhalten bei einer Kickbox-Veranstaltung

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Nach Fehlverhalten während einer Kickbox-Veranstaltung in Capelle aan den IJssel hat die Nederlandse Vechtsportautoriteit (niederländische Aufsichtsbehörde für Kampfsport) Maßnahmen gegen einen Wettkampfsportler, ein Mitglied seiner Entourage und einen Offiziellen getroffen.

Seit dem 1. Januar 2019 gelten die Allgemeinen Verhaltensregeln für Vollkontakt-Kampfsportarten (Algemene gedragsregels full contact vechtsporten) (.pdf). Am 8. Dezember 2019 kam es während einer Veranstaltung in Capelle aan den IJssel zu einem Vorfall, bei dem mehrere Personen diese Regeln schwerwiegend verletzt haben.

Einer der Teilnehmer eines Kampfes hat seinen Gegner gebissen, so stellte der unabhängige Ringarzt fest. Der Kampfrichter disqualifizierte daraufhin den Sportler, der anschließend schwere Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber dem Kampfrichter und weiteren Anwesenden äußerte.

Eine Person aus seiner Entourage nahm ihre Verantwortung nicht wahr und trat nicht deeskalierend auf, sondern stachelte den Anhang des Sportlers zusätzlich an. Ein Offizieller des Verbands, unter dessen Aufsicht die Veranstaltung stattfand, betrat ebenfalls den Ring, verlor seine Selbstbeherrschung und schlug den disqualifizierten Sportler. Dadurch eskalierte die Situation weiter.

Die VA konnte dies alles selbst feststellen, weil von den Vorfällen gute Videoaufnahmen vorliegen. Das Verhalten der drei genannten Beteiligten ist unakzeptabel und schädigt den Kickboxsport. Daher wurde beschlossen, alle drei zu sperren. Der Sportler darf ein halbes Jahr nicht mehr im Ring stehen. Das Mitglied seiner Entourage ist für drei Monate ausgeschlossen, der Offizielle für sechs Monate.

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