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Niederländische Kampfsportbehörde
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„Erster Preis überhaupt“ für Whistleblower Hans Loeffen

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Als Anerkennung für seinen großen Einsatz für einen sicheren Sport hat die Vechtsportautoriteit (niederländische Kampfsportaufsicht) den Whistleblower Hans Loeffen geehrt.

Als Hans Loeffen, Offizieller der World Full Contact Association, davon erfuhr, dass ein wegen Kindesmissbrauchs verurteilter Mann als Jugendtrainer an einer Karateschule tätig war, schlug er Alarm. Die betreffende Person erstattete daraufhin jedoch Anzeige gegen Loeffen wegen Verleumdung und Beleidigung, und der Fall kam im vergangenen Frühjahr vor Gericht.

Loeffen legte im Gerichtssaal dar, dass er den Namen des verurteilten Täters in den sozialen Medien nicht genannt habe, um ihn zu verleumden, sondern um Menschen zu warnen, im gesellschaftlichen Interesse. Das Gericht akzeptierte Loeffens Verteidigung, dass er das Interesse schutzbedürftiger Kinder in den Vordergrund gestellt habe, und kam zu dem Schluss, dass er dies in verantwortungsvoller Weise getan habe.

In der vergangenen Woche nahm Hans Loeffen mit fünfzehn weiteren Personen aus dem Kampfsportsektor an einem Kurstag für Vertrauenspersonen (vertrouwenscontactpersoon) teil. Vor Beginn ergriff VA-Manager Farid Gamei das Wort: „Wir möchten Hans für seinen uneigennützigen und unermüdlichen Einsatz für eine sichere Sportumgebung danken, der sich auch in Loeffens Initiative Not in my dojo zeigt. Als kleines Zeichen der Anerkennung überreichen wir ihm daher diese Auszeichnung.“

Loeffen erhielt eine symbolische Trophäe mit der Aufschrift „Whistleblower für den Kampfsportsektor“, gefolgt von großem Applaus. Sichtlich überrascht sagte er: „Das ist mein erster Preis überhaupt!“

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