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Disziplinarkommission lernt aus ersten Erfahrungen

Kürzlich sind die Mitglieder der Disziplinarkommission für den Kampfsport zu einer ersten Auswertung zusammengekommen. Sie konnten ihre ersten Erfahrungen austauschen und besprechen, wie sie die Disziplinarverfahren im Interesse eines sicheren und gesunden Kampfsports verbessern können.
Seit diesem Jahr verfügt der Kampfsport in den Niederlanden über eine echte Disziplinarkommission. Zum ersten Mal können sich Kampfsportler melden, wenn sie einen Missstand zur Sprache bringen wollen, unabhängig davon, welcher Sportschule sie angehören oder unter welchem Verband sie ihre Wettkämpfe austragen.
Über die Bedingungen, die Sportschulbetreiber bei der Beantragung des Keurmerk Vechtsportautoriteit (Gütesiegel der Nederlandse Vechtsportautoriteit) anerkennen, und über die Bedingungen, die Kämpfer bei der Beantragung eines Fightpassport unterzeichnen, ist jeder im niederländischen Kampfsport an die Disziplinarordnung gebunden. So haben alle die gleichen Rechte und Pflichten.
Die kürzlich eingesetzte Disziplinarkommission besteht aus unabhängigen Juristen, die sich dem Kampfsport verbunden fühlen. Die Mitglieder der Disziplinarkommission werden die eingebrachten Fälle jeweils in wechselnder Zusammensetzung prüfen.
Während der Zusammenkunft der Disziplinarkommission wurden die ersten Erfahrungen ausgetauscht. Die ersten Fälle sind inzwischen eingebracht worden und die erste offizielle Entscheidung ist ergangen. Bei der Auswertung wurde selbstverständlich auch betrachtet, was sich für künftige Fälle daraus lernen lässt.
Nach der Besprechung der Erfahrungen besuchte die Disziplinarkommission eine Kickbox-Gala, um gemeinsam den Kampfsport zu erleben und mit Menschen aus der Branche zu sprechen.
Alles über das Disziplinarrecht im Kampfsport und über die Arbeitsweise der Disziplinarkommission ist hier nachzulesen. Wer der Disziplinarkommission einen Sachverhalt vorlegen möchte, kann dies über dieses Formular tun.