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Niederländische Kampfsportbehörde
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Verbot von Tritten und Schlägen zum Kopf bei Jugendlichen findet immer breitere Akzeptanz

1 Min. Lesezeit

Kampfsportschulinhaber stehen in großer Mehrheit hinter dem Verbot von Tritten und Schlägen zum Kopf im Wettkampf bis 18 Jahre. Anfangs rief diese Maßnahme der VA (Nederlandse Vechtsportautoriteit, niederländische Aufsichtsbehörde für Kampfsport) mehr Widerstand hervor. Dieser scheint inzwischen weitgehend überwunden. Das zeigt eine im Auftrag der VA durchgeführte Untersuchung, an der 135 Kampfsportschulen teilgenommen haben.

Drei Jahre nach Beginn der schrittweisen Einführung stimmen 65,7 % der an der Untersuchung teilnehmenden Sportschulinhaber diesem Verbot zu oder voll und ganz zu. Nur 16,4 % sind gegen die Maßnahme, 17,8 % stehen ihr neutral gegenüber. Es wird allerdings Frustration darüber geäußert, dass andere Kampfsportarten die schützende Maßnahme nicht übernommen haben. Die VA stellt im Übrigen fest, dass es auch in anderen Sportarten Bewegung zu diesem Thema gibt. So wird NOC*NSF (niederländischer Dachverband für Sport) kurzfristig eine „Projektgruppe Hirnschäden durch Sport“ einrichten, und das UMC (Universitätsklinikum) wird sportartenübergreifend unabhängige Forschung zu diesem Thema durchführen.

Die VA veröffentlichte im vergangenen Jahr eine umfangreiche wissenschaftliche Literaturstudie zu diesem Thema. Darin wurden Untersuchungen über die Folgen von Einwirkungen auf den Kopf bei jungen Sportlern zusammengetragen. Das Fazit der Literaturstudie war, dass es eine ausreichende Grundlage für das Verbot gibt, das zur Vermeidung von Hirnschäden bei Kindern im Wachstum eingeführt wurde.

Die neuen Zahlen zur Akzeptanz der Maßnahme stammen aus einer Untersuchung im Auftrag der VA, durchgeführt von Sam Soede von der Hogeschool van Amsterdam (Fachhochschule Amsterdam), an der 135 Kampfsportschulen teilgenommen haben.

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