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Niederländische Kampfsportbehörde
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Neuer Schritt zur Normalisierung des Kampfsports

2 Min. Lesezeit

Der Kampfsportsektor hat erfreut auf die Nachricht reagiert, dass der Sport weiter geöffnet wird. Die Regierung gab bekannt, dass zum 5. Juni „der dritte Schritt“ bei der Lockerung der Corona-Maßnahmen erfolgt. Für den Kampfsport bedeutet dies, dass die Abstandsregeln gelockert werden, Jugendliche wieder Wettkämpfe austragen dürfen, Gruppenunterricht für alle Altersgruppen erlaubt ist und die Sportkantinen unter Bedingungen wieder öffnen können.

Ab dem 5. Juni dürfen Erwachsene drinnen und draußen wieder in Gruppen Sport treiben. In Innenräumen gilt: höchstens fünfzig Personen pro Raum. Auch muss während der Trainings der Abstand von 1,5 Metern nicht länger eingehalten werden. Jugendliche waren von diesen Beschränkungen bereits zuvor ausgenommen.

Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre dürfen ab dem 5. Juni wieder Wettkämpfe austragen. Ab 18 Jahren dürfen Spitzensportwettkämpfe sowie interne Wettkämpfe zwischen Sportlern der eigenen Sportschule stattfinden. Dabei gilt weiterhin, dass die lokale Politik immer maßgeblich ist. In allen Fällen ist noch kein Publikum zugelassen.

Umkleiden und Duschen dürfen wieder öffnen. In Innenräumen muss außerhalb des Trainings oder der Wettkämpfe weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Vor und nach dem Sport gelten wieder die Basisregeln, darunter das Einhalten von eineinhalb Metern Abstand und das Vermeiden von Menschenansammlungen.

Die Sportkantinen dürfen zwischen 6 Uhr morgens und 22 Uhr abends wieder öffnen, unter denselben Regeln, die für die Gastronomie gelten.

Farid Gamei, Direktor der Nederlandse Vechtsportautoriteit (niederländische Kampfsportaufsicht), nimmt Freude und Erleichterung wahr, nun da der harte Lockdown aufgehoben wird. „Das bedeutet, dass alle endlich wieder richtig Kampfsport treiben können. Es ist sehr erfreulich, dass für die Jugend wieder Wettkämpfe organisiert werden können. Wir machen einen deutlichen Schritt in Richtung Normalisierung der Situation. Das ist eine gute Nachricht für die Freizeitsportler, die Wettkampfsportler und vor allem auch für die Sportschulbetreiber, die in den vergangenen Monaten eine sehr schwere Zeit hatten. Die VA setzt sich weiterhin mit allen Partnern und Verbündeten für eine weitere verantwortungsvolle Öffnung des Sports ein. Denn wir wiederholen es weiterhin: Kampfsport ist nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung.“

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