Nachrichten
Jahresbericht 2022: neue Schritte

Nach einer turbulenten und unsicheren Corona-Zeit kam der Sport 2022 in ruhigeres Fahrwasser. Der Kampfsport erholte sich, wie zu erwarten war, schnell wieder. Das bedeutete, dass die VA (Nederlandse Vechtsportautoriteit, niederländische Aufsichtsbehörde für Kampfsport) zu ihrer Kernaufgabe zurückkehren konnte: der Aufsicht. Es gab aber auch Raum für neue Entwicklungen, wie im aktuellsten Jahresbericht der Organisation zu lesen ist.
2022 wurden in den Niederlanden nicht weniger als 212 Kampfsportveranstaltungen organisiert. Sportler, Trainer, Offizielle, Promotoren: alle konnten wieder voll einsteigen. Genau wie das Auditteam der VA, das Dutzende Sportschulen und Veranstaltungen besuchte.
Die VA entwickelte jedoch auch neue Aktivitäten. So wurde endlich für den gesamten Sektor ein Disziplinarrecht (tuchtrecht) erstellt, und es wurde eine Disziplinarkommission eingerichtet. Die Dopingbekämpfung wurde in die Praxis umgesetzt. Es wurde eine Informationskampagne zum Thema weight cutting (Gewichtsreduzierung vor dem Wettkampf) gestartet. Der erste Wissenstag für Ringärzte fand statt.
Der Vorstand der VA wurde durch Saskia van Rijswijk, Alexander Scholtes und Jan Wirken verstärkt. Der Aufsichtsrat (Raad van Toezicht) erhielt einen neuen Vorsitzenden, Jan Rijpstra, und zwei neue Mitglieder, Mark Merx und Peter Kwint. Organisatorisch steht die VA auf festen Beinen.
2022 stand auch im Zeichen des großen Schrittes: von vierzig Jahren vor allem Zersplitterung zu einer starken Kampfsportorganisation. In enger Zusammenarbeit mit NOC*NSF (niederländischer Olympischer Sportbund) wurde ein Wegbereiter (kwartiermaker) eingesetzt: Jan Willem Landré. Eine sehr interessante Entwicklung, über die Sie alles im Jahresbericht 2022 lesen können. (pdf)