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Niederländische Kampfsportbehörde
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RTL Editie NL über Schläge und Tritte zum Kopf bei Kindern

1 Min. Lesezeit

Kinder unter achtzehn Jahren dürfen sich bei Wettkämpfen im Kickboxen, Thaiboxen und Mixed Martial Arts nicht gegenseitig zum Kopf schlagen oder treten. Bei anderen Kampfsportarten ist das noch erlaubt. RTL Editie NL (niederländisches Nachrichtenmagazin) hat dazu einen Beitrag gemacht.

Die Vechtsportautoriteit hat eine wissenschaftliche Literaturstudie zum Kenntnisstand über die Folgen von Einwirkungen („impact“) auf das Gehirn von Kindern durchführen lassen. „Bei wiederholten Einwirkungen auf den Kopf können Schäden entstehen“, sagt VA-Vorstandsmitglied Marcel Scholtes. Das können vorübergehende Schäden sein, manchmal sind sie jedoch dauerhaft. Laut Forschern weist die Hälfte der erwachsenen (ehemaligen) Kampfsportler chronische Hirnschäden auf. „Die Wissenschaftler sagen, dass man gerade in den jungen Jahren, in denen sich das Gehirn entwickelt, verhindern will, dass das Wachstum und die Entwicklung des Gehirns gestört werden“, so Scholtes. Diese Erkenntnis war der Vechtsportautoriteit bereits länger bekannt. Sie führte zu der Entscheidung, Jugendliche bei Wettkämpfen nicht länger zum Kopf treten und schlagen zu lassen. Diese Regel ist inzwischen eingeführt und akzeptiert.

Andere Sportarten sind mit Maßnahmen zum besseren Schutz von Jugendlichen dennoch sehr zurückhaltend. Die VA hofft, dass sie ihre Verantwortung übernehmen. Sehen Sie hier das Video von RTL Editie NL.

(Bild: RTL Editie NL)

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