Ga naar de inhoud
Niederländische Kampfsportbehörde
Zurück zu den Nachrichten

Nachrichten

Pilotprojekt „Stand-Up MMA“ auf Wunsch von Promotern

2 Min. Lesezeit

Die VA hat die Genehmigung für ein Pilotprojekt mit „Stand-Up MMA“ erteilt. Dies ist eine Variante der Mixed Martial Arts, bei der der Kampf grundsätzlich im Stand geführt wird.

Promoter haben angegeben, dass sie in den Niederlanden Wettkämpfe im „Stand-Up MMA“ organisieren möchten. Dabei wird der Bodenkampf auf eine Aktion und eine maximale Dauer von 15 Sekunden begrenzt, innerhalb derer diese Aktion stattfinden darf. Ist die Aktion nach 15 Sekunden nicht abgeschlossen, müssen die Teilnehmer den Kampf im Stand fortsetzen. Die Promoter gehen davon aus, dass diese Variante für das niederländische Publikum attraktiv ist, das Kämpfe im Stand deutlich gegenüber dem Bodenkampf bevorzugt.

Bedingungen
Da es sich um eine neue Variante handelt, mit der auch international wenig Erfahrung besteht, möchte die VA mithilfe eines Pilotprojekts prüfen, welche Folgen sich für die Sicherheit der Sportler ergeben. Die VA hat nach Konsultation der Medizinischen Kommission (Medische Commissie) eine Reihe von Vereinbarungen über die Bedingungen getroffen, unter denen ein Pilotprojekt durchgeführt werden kann. Während dieses Pilotprojekts wird bei einer Anzahl von Kämpfen geprüft, welche Auswirkungen diese neue Variante auf die Sicherheit hat. Eine der Bedingungen ist, dass nur erfahrene Kick- und Muaythaiboxer der A- und B-Klasse sowie MMA-Profis an den Wettkämpfen teilnehmen dürfen. Bei Kämpfen zwischen Kick- und Muaythaiboxern der B-Klasse dürfen keine Ellenbogenstöße ausgeführt werden. Darüber hinaus gelten die einheitlichen Regeln für Profi-MMA in den Niederlanden.

Ergebnisse
Das Pilotprojekt umfasst eine Reihe von Wettkämpfen, gefolgt von einer Auswertung mit den Promotern, der VA und dem niederländischen Kampfsportverband (Nederlandse Vechtsportbond). Die Ergebnisse der Auswertung werden dem Vorstand der VA und der Nederlandse Vechtsportbond vorgelegt. Anschließend wird beurteilt, ob und in welcher Form diese MMA-Variante in den Niederlanden dauerhaft ausgeübt werden kann.

Sollte das Pilotprojekt keine Bedenken ergeben, kann diese MMA-Variante als eigenständige Sportart in den Niederlanden ausgeübt werden. Selbstverständlich steht es dann auch anderen Promotern frei, hierin Wettkämpfe zu organisieren.

Zurück zu den Nachrichten