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Niederländische Kampfsportbehörde
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Neue Maßnahmen zur Bekämpfung von Corona betreffen auch den Kampfsport

2 Min. Lesezeit

* * * Update: Diese Meldung ist inzwischen veraltet. Eine aktuellere Meldung finden Sie auf unserer Nachrichtenseite. * * *

Als Reaktion auf das erneute Aufflammen des Coronavirus hat die Regierung neue Maßnahmen angekündigt, die auch den Kampfsport betreffen. Insbesondere Veranstaltungen geraten weiter unter Druck, da vorläufig kein Publikum zugelassen wird.

(Meldung aktualisiert am 29. September 2020, 9:00 Uhr)

Die Niederlande sind innerhalb weniger Wochen zu einem der größten Corona-Brandherde Westeuropas geworden. Dies führt zu zusätzlichen Maßnahmen. Diese sind auf der Website der niederländischen Zentralregierung (Rijksoverheid) veröffentlicht. Sie sind am Dienstag, 29. September, in Kraft getreten und gelten für drei Wochen. Sind sie erfolgreich, können sie in drei Wochen abgeschwächt werden. Reichen sie nicht aus, werden sie verschärft.

Für Veranstaltungen gibt es in der kommenden Zeit noch weniger Spielraum. So darf bei Sportveranstaltungen überhaupt kein Publikum mehr anwesend sein. Das gilt sowohl für den Amateur- als auch für den Profisport.

Trainings in Sportschulen fallen unter die Ausnahme von der Regel, dass sich in Innenräumen nicht mehr als 30 Personen in einem Raum aufhalten dürfen. Sportschulen können also weiterhin nach dem geltenden Trainingsprotokoll trainieren. Sportkantinen müssen drei Wochen schließen.

Neben den landesweiten Maßnahmen haben mehrere Sicherheitsregionen (veiligheidsregio’s) einen zusätzlichen “dringenden Rat” formuliert. Betroffen sind Amsterdam-Amstelland, Haaglanden, Rotterdam-Rijnmond und Brabant Zuidoost. Der Rat lautet, in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dazu gehören auch Sportschulen. Die Vechtsportautoriteit (Nederlandse Vechtsportautoriteit, niederländische Aufsichtsbehörde für Kampfsport) hält diesen Rat für Kampfsportschulen während des Trainings praktisch nicht umsetzbar.

Das Veranstaltungsprotokoll und das Trainingsprotokoll sind inzwischen angepasst.

Die VA bittet alle, bis dahin keinen Kontakt mit Fragen aufzunehmen. Wir können derzeit wirklich nicht mehr mitteilen als das, was wir hier veröffentlichen. Außerdem benötigt die VA ihre gesamte Zeit unter anderem für die Lobbyarbeit in Richtung ‘Den Haag’, um die Perspektive für den Kampfsportsektor zu erhalten.

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