Ga naar de inhoud
Niederländische Kampfsportbehörde
Zurück zu den Nachrichten

Nachrichten

Neue Vereinbarungen für den Kampfsportsektor für 2022

2 Min. Lesezeit

Zwischen der Nederlandse Vechtsportautoriteit und den Sportverbänden für Kickboxen, Thaiboxen und MMA in den Niederlanden wurden neue Vereinbarungen getroffen. Die Aufsichtsbehörde und die Unterzeichner der Vereinbarung 2022 treffen jedes Jahr neue Absprachen, um den Sport besser zu organisieren und gesünder zu machen. Alle in den Niederlanden aktiven Verbände sind Vereinbarungspartner der VA.

In die Vereinbarung 2022 wurden mehrere neue Absprachen aufgenommen. Die Maßnahmen wurden vor Kurzem bei einem Treffen für Vereinbarungspartner erläutert und besprochen.

Gütesiegelpflicht
Die auffälligste Absprache ist, dass Sportschulen das Gütesiegel Vechtsportautoriteit haben müssen, wenn sie nach dem 1. September 2022 noch an Veranstaltungen teilnehmen wollen. Inhaber des Gütesiegels haben bewiesen, dass sie Mindestanforderungen erfüllen, was Ausrüstung und Räumlichkeiten, sportfachliche Betreuung, Gesundheit und Sicherheit, Hausordnung und Umgangsformen sowie den Umgang mit grenzüberschreitendem Verhalten betrifft. Sie verpflichten sich außerdem zu Absprachen, um die Sicherheit der Sportler und den Ruf des Sports rund um Wettkämpfe zu wahren.

Eines der Ziele ist, ‘schwarze Schafe’ draußen zu halten. Kampfsportschulen, die sich bei Wettkämpfen danebenbenehmen, erhalten kein Gütesiegel oder verlieren es und werden künftig von allen Verbänden und Promotern ausgeschlossen. Die Vereinbarungspartner prüfen beim Matchmaking, ob ein Wettkämpfer einer Sportschule mit Gütesiegel angeschlossen ist. Das Gütesiegel kann hier beantragt werden.

Unerwünschtes Verhalten
Andere wichtige Ergänzungen der bestehenden Absprachen betreffen ebenfalls die Bekämpfung verschiedener Formen unerwünschten Verhaltens. So wird eine Meldepflicht für Missstände vereinbart. Alle Verbände, die Fehlverhalten von Sportlern oder Sportschulen feststellen, auf unzureichende Einrichtungen stoßen oder eine schlechte Organisation von Veranstaltungen erleben, melden dies künftig mit Hilfe eines Meldeformulars bei der VA. Auch andere Beteiligte im Kampfsport, von Sportlern und Eltern bis zu Promotern und Zuschauern, können Missstände künftig über dieses Formular melden.

Die Meldepflicht trägt dazu bei, dass die VA einen guten Überblick über das Geschehen hat, sodass gemeinsam gehandelt werden kann. Wenn unerwünschtes Verhalten zu einem Ausschluss oder einer anderen Maßnahme führt, wird diese grundsätzlich von allen anderen Verbänden übernommen. So steht ein Verband nie allein da, und Verbände können auch nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Ringprüfung
Die Meldepflicht für Missstände gilt ab dem 1. Januar auch für die Qualität von Ring, Käfig und Matte. Ist diese unzureichend, wird über die VA gegenüber dem verantwortlichen Promoter und dem Käfig- oder Ringvermieter gehandelt.

Als zusätzlicher Hinweis wurde noch mitgegeben, dass der Fall- und Laufrand rund um den Ring jederzeit von harten Gegenständen frei gehalten werden muss. Das bedeutet also: keine Lautsprecher, Leuchtkästen, Gläser oder Pokale direkt am Ring, weil ein stürzender Kämpfer sich daran verletzen kann. Der Verband, der die Schirmherrschaft über eine Veranstaltung führt, ist dafür verantwortlich, dies zu kontrollieren.

Die Maßnahmen wurden vor Kurzem ausführlich mit allen Vereinbarungspartnern besprochen und werden breit getragen. Der Anspruch ist, jedes Jahr weitere Schritte zu machen, um unsere Sportarten auf ein höheres Niveau zu heben.

Zurück zu den Nachrichten