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Künftig gemeinsam besser versichert im Kampfsport

An einem neuen Verband für den Kampfsport wird intensiv gearbeitet. Einer der Vorteile eines einzigen starken Verbandes ist, dass sich kollektive Versicherungen leichter abschließen lassen.
Bislang besteht viel Unsicherheit darüber, was versichert ist und was nicht, mit allen möglichen Folgen. Jede Sportlerin, jeder Sportler und alle, die sich im Kampfsport engagieren, sollten gut versichert sein. Das gehört zur Professionalisierung unseres Sports und lässt sich nur kollektiv über einen einzigen Verband regeln. Derzeit ist noch jede Person im Sport selbst für ihre Versicherung verantwortlich. Mit einem starken Verband können Versicherungen also gemeinsam abgeschlossen werden.
Offizielle und Ringärzte
Zurzeit ist rund um die Haftung von Offiziellen und Ringärzten wenig bis nichts geregelt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zu einem schweren Unfall im Ring kommt, bei dem eine Offizielle, ein Offizieller oder ein Ringarzt haftbar gemacht wird, weil nicht richtig eingegriffen worden sei. Ist die Haftung schlecht geregelt, kann das lebenslange Folgen haben. Dies zu verhindern hat für den neuen Verband höchste Priorität.
Sportler
Sportler können einander grundsätzlich nicht für Schäden haftbar machen, die während eines Wettkampfs entstehen. Das fällt unter das freiwillig eingegangene Risiko, das man mit der Teilnahme an einem Kontaktsport auf sich nimmt. Kurz gesagt: Man akzeptiert, dass jemand einen im Rahmen des Sports verletzen kann. Wer sich jedoch verletzt und Behandlungskosten hat, ist derzeit stark von der Deckung des eigenen Versicherungspakets abhängig. Der neue Verband kann eine sekundäre Deckung für Behandlungskosten anbieten. Wenn eine Sportlerin oder ein Sportler bei einer Rehabilitation nicht genügend Behandlungen in der eigenen Versicherung hat, kann darauf zurückgegriffen werden.
Kollektive Versicherungen
Die bestehenden Kampfsportorganisationen haben sich mit solchen Fragen bisher nicht befasst. Das ist auch sehr schwierig, solange unklar ist, welcher Verband wen genau vertritt. Der neue Kampfsportverband wird unter anderem alle Wettkampfsportler, hunderttausende Freizeitsportler, hunderte Sportschulen sowie dutzende Promoter und Offizielle vertreten. Das ermöglicht kollektive Vereinbarungen. Ziel ist es, jedem Mitglied und allen, die für den Verband tätig sind, eine gute Deckung zu bieten.
Weitere Vorteile
Die Möglichkeit, Menschen im Kampfsport gemeinsam zu versichern, ist einer der Vorteile eines einzigen Verbandes. Was diese neue Organisation darüber hinaus bedeutet, lesen Sie hier: Ein Verband: was bedeutet das für mich?