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Niederländische Kampfsportbehörde
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„Lowkick Challenge ist unerwünscht“

1 Min. Lesezeit

Der niederländische Kampfsportbund Nederlandse Vechtsportbond (NVB) und die Nederlandse Vechtsportautoriteit (VA, niederländische Kampfsportaufsicht) halten die angekündigte „Lowkick Challenge“ in den Niederlanden für unerwünscht. Auch Kampfsportpionier Thom Harinck lehnt sie ab: „Fangen Sie damit nicht an.“

Die Lowkick Challenge ist ein „Spiel“, bei dem die Teilnehmer sich abwechselnd einen Tritt gegen ein Bein versetzen. Der Tritt darf nicht abgewehrt werden. Wer das am längsten durchhält, hat gewonnen.

NVB-Direktor Raimond Honig: „Das fällt unter keine unserer anerkannten Disziplinen, nämlich Kickboxen, Muaythai oder MMA. Es entspricht nicht den Werten, Normen und Qualitätsanforderungen, die wir im organisierten Kampfsport anwenden. Der NVB wird diese Veranstaltung daher nicht unter seine Schirmherrschaft stellen und keinerlei Unterstützung leisten.“

Auch die Nederlandse Vechtsportautoriteit wird nicht mitwirken. VA-Direktor Farid Gamei: „Dieses Konzept trägt nicht zur Förderung und Akzeptanz des Kampfsports bei. Wir raten Sportschulen, Promotern, Sportlern, Offiziellen und anderen Beteiligten im Sektor mit Nachdruck davon ab, daran teilzunehmen.“

Auch Kampfsportpionier Thom Harinck, zugleich Berater des NVB, weist die Initiative zurück. „Das hat nichts mit unserem Sport zu tun. Sich vorsätzlich Schaden zuzufügen, ohne sich verteidigen zu können, gehört nicht in den organisierten Kampfsport. Ein kaputtes Knie heilt nicht einfach so. Fangen Sie damit also nicht an, sondern wählen Sie einen echten Wettkampf unter fachkundiger Betreuung statt dieses Unsinns.“

Der NVB und die VA setzen sich weiterhin gemeinsam für einen sicheren, verantwortungsvollen und zukunftsfähigen Kampfsport in den Niederlanden ein, bei dem Respekt, Sportlichkeit, Qualität und Sicherheit im Mittelpunkt stehen.

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