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Entwicklungen bei den Corona-Protokollen im Kampfsport

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ACHTUNG: Die Informationen in dieser Mitteilung vom 29. Mai sind durch neuere Entwicklungen teilweise überholt. Die aktuellen Nachrichten finden Sie hier.
Nach Wochen der Unsicherheit hat die Regierung den Kampfsportschulen in dieser Woche endlich eine Perspektive geboten: aus der Öffnung am 1. September wurde eine Öffnung am 1. Juli. Das ist jedoch nicht die einzige angekündigte Änderung. Dies sind die wichtigsten neuen Schritte auf dem Fahrplan zur Normalisierung.
Jugendliche
Kinder bis 12 Jahre durften im Freien bereits mit Kontakt trainieren. Ab dem 1. Juni dürfen auch Jugendliche von 12 bis einschließlich 18 Jahren im Freien wieder mit Kontaktformen trainieren. Sie müssen während des Trainings also nicht länger den Abstand von eineinhalb Metern einhalten. Da mehr als die Hälfte der niederländischen Wettkampf-Kampfsportler minderjährig ist, bedeutet dies eine sehr positive Entwicklung für unsere Sportarten.
Kampfsportschulen öffnen
Wenn der günstige Trend der vergangenen Wochen anhält, also weniger Corona-Infektionen und weniger Krankenhausaufnahmen, dürfen die Kampfsportschulen am 1. Juli wieder öffnen. Dies gilt für alle Altersgruppen. Selbstverständlich geschieht dies unter Bedingungen. Die VA steht in engem Kontakt mit dem niederländischen Nationalen Olympischen Komitee und Sportbund (NOC*NSF) und der Politik, um diese Bedingungen vollständig zu klären. Das allgemeine Protokoll für den Hallensport, das sich bereits in Entwicklung befindet, wird in Absprache mit einer Vertretung der Kampfsportschulbetreiber „sportartspezifisch“ gestaltet. Dieses sportartspezifische Protokoll für unsere Kampfsportarten wird die VA über NOC*NSF an den Anforderungen des Reichsinstituts für Volksgesundheit und Umwelt (RIVM) prüfen lassen. Nach der Genehmigung wird die VA es verbreiten, sodass alle Kampfsportschulen dieses Protokoll nutzen können. Es wird erwartet, dass die VA nächste Woche eine Sitzung mit renommierten Sportschulbetreibern einberufen kann.
Wettkämpfe
Geplant ist, dass ab dem 1. September unter Bedingungen wieder Wettkämpfe stattfinden können. Dies wird zunächst ohne Publikum sein. Derzeit richten wir die meiste Energie auf die Sportschulen. In der nächsten Phase werden jedoch die Wettkämpfe betrachtet. Die VA möchte in Absprache mit renommierten Promotern aus dem Kampfsportsektor denselben Prozess durchlaufen wie mit den Sportschulbetreibern. Sie werden also eng in die Erstellung eines sportartspezifischen Veranstaltungsprotokolls einbezogen, innerhalb der Rahmenbedingungen von NOC*NSF und RIVM. Sobald hierzu mehr Klarheit besteht, werden wir dies selbstverständlich rechtzeitig mitteilen.
Großes ABER
Die Entwicklungen dieser Woche bieten den Kampfsportschulen eine Aussicht auf Fortbestand. Sehr viele Sportler sind froh, dass Schritte nach vorn gemacht werden. Der Ministerpräsident fügte den Vorhaben allerdings ein großes „ABER“ hinzu: all dies kann nur stattfinden, wenn wir uns alle weiterhin gut an die Absprachen halten. Wenn die Zahl der Corona-Infektionen wieder steigt, zum Beispiel durch nachlässiges Verhalten, können alle Zusagen wieder zurückgenommen werden. Deshalb unterstreichen wir wörtlich und im übertragenen Sinne: bleiben Sie so disziplniert, wie alle es in der vergangenen Zeit gewesen sind.
Anerkennung
Die Vechtsportautoriteit (niederländische Kampfsportaufsicht) freut sich über die bislang erzielten Ergebnisse der intensiven Interessenvertretung für die Kampfsportschulen, die in den vergangenen Wochen gemeinsam mit zahlreichen Partnern geführt wurde. Die Geduld, die Disziplin und die konstruktive Haltung des gesamten Sektors verdienen Anerkennung. Setzen wir uns in demselben Geist weiterhin auf positive Weise und mit derselben Entschlossenheit dafür ein, den Sektor so gesund wie möglich aus dieser Krise zu führen.