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Aufruf von Hoost, Beztati und Overmeer: Nehmen Sie an dieser Studie teil!

2 Min. Lesezeit

K1-Legende Ernesto Hoost, Glory-Champion Tyjani Beztati und Glory-Titelanwärter Jay Overmeer rufen ihre Kickbox-Kollegen dazu auf, an einer neuen Studie des Amsterdam UMC (Universitätsklinikum Amsterdam) mitzuwirken. Ziel ist es zu untersuchen, welcher Zusammenhang zwischen psychischen Symptomen und körperlichen Verletzungen sowie Gehirnerschütterungen besteht.

Kickboxer der A- und B-Klasse werden eingeladen, an einer medizinisch-wissenschaftlichen Studie teilzunehmen. Die Teilnahme an dieser Studie ist freiwillig.

Die Forschenden wollen herausfinden, wie häufig psychische Symptome bei (ehemaligen) Spitzenkickboxern vorkommen. Außerdem wollen sie wissen, ob ein Zusammenhang mit Verletzungen und Gehirnerschütterungen besteht.

Die Studie wurde vom Amsterdam UMC, Standort AMC, Abteilung Orthopädie und Sportmedizin, aufgesetzt. Sie wird bei (ehemaligen) Spitzenkickboxern durchgeführt. Die prominenten Kickboxer Hoost, Beztati und Overmeer rufen die eingeladenen Kollegen zur Mitwirkung auf.

„Es ist wichtig, dass die psychische Verfassung von Kampfsportlern untersucht wird“, sagt Ernesto Hoost. „Man bekommt Schläge auf den Kopf, das verändert etwas in dir und kann Folgen haben.“

Der aktuelle Leichtgewicht-Champion von Glory, Tyjani Beztati, sieht diese Bedeutung als noch aktiver Sportler ebenfalls. „Für uns Athleten ist es sehr wichtig, auf unseren Körper zu achten und von Zeit zu Zeit einen Check-up zu machen, um zu prüfen, ob es uns geistig gut geht.“

Kampfsportler auf Spitzenniveau müssen geistig und körperlich in Ordnung sein, um einen Kickboxkampf bestreiten zu können. Psychische Symptome und Störungen kommen bei Spitzensportlern relativ häufig vor. Dazu zählen zum Beispiel Niedergeschlagenheit, Angstattacken und Essstörungen. Sie können die Leistung beeinflussen. Psychische Gesundheit lässt sich nicht von körperlicher Gesundheit trennen. Psychische Symptome können das Risiko körperlicher Verletzungen erhöhen. Auch kann die Heilung verzögert werden.

„Ich bin sehr froh, dass solche Dinge untersucht werden“, sagt Jay Overmeer, der im Juni um den Glory-Weltmeistertitel im Weltergewicht kämpft. Gemeinsam mit seinen Sportkollegen ruft er alle Eingeladenen dazu auf, an der Studie mitzuwirken, die aus einem Fragebogen besteht. Das Ausfüllen dauert etwa fünfzehn Minuten.

Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können hoffentlich dabei helfen, Probleme bei (ehemaligen) Spitzenkickboxern zu verhindern und zu behandeln.

Verantwortlich für die Studie sind:

Sharaisha Bilgoe (durchführende Forscherin)
Prof. Dr. G.M.M.J. Kerkhoffs
Prof. Dr. V. Gouttebarge

Abteilung Orthopädie und Sportmedizin
Amsterdam UMC, Standort AMC

Sind oder waren Sie Kickboxer der A-Klasse oder B-Klasse und möchten Sie teilnehmen? Achtung: Es gibt einen Fragebogen für aktive Kickboxer und einen für ehemalige Kickboxer. Prüfen Sie genau, ob Sie auf den richtigen Link klicken:

Aktive Kickboxer A- und B-KlasseEhemalige Kickboxer A- und B-Klasse
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